Dann also Medium.

Warum ich nach 8 Jahren meinen Wordpress Blog verlasse.

Seit 2007 steht mein Blog in den Weiten des Webs. Seit Medium als neue Plattform gestartet ist, hadere ich mit der Frage, ob es Zeit ist die eigene Wordpress Installation hinter mir zu lassen und auf Medium umzusatteln. Mit der Zeit zu gehen. Wieder mal.

Es lockt mich die Nähe zu anderen Köpfen, die statt 140 Zeichen Twitter Bullshit, die Tiefe suchen. Sich mehr für die Essenz ihrer Gedanken interessieren, als um die kurzfristige Reichweite ihres zynsichen Gezwitschers. Aber auch nicht in der digitalen Isolation zu versinken und von der wunderbaren, tiefen Interaktion des frühen Web 2.0 zu träumen. Früher war alles besser. WTF.

Und es lockt mich der Gedanke, die Technik hinter mir zu lassen. Mich der Reduktion von Medium hinzugeben, die hilft auf das Geschriebe zu fokussieren, anstatt auf das Updaten von Plugins.

Doch ich finde die Auflösung meiner Zerissenheit nur im Hybrid. Im Umbau der Wordpress Seite als Metaplattform meiner digitalen Profile und beruflichen Flanken. Als ganzheitliches Terminal zu diesem Hannes, von dem wenige wissen, was er genau tut. Das sagen sie zumindest.


Doch das Schreiben, die alte neue Leidenschaft, diese wird nun zu Medium umziehen. Die Leichtigkeit begeistert mich. Hilft mir. Einach nur zu schreiben. Wieder.


Und das alles zu meinem Geburtstag 3.3

Zeit für mehr.

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