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© Itchy Feet Comics / Malachi Ray Rempen

We help a Brussels city quarter to define its role in a self-determined way.

For some time now, this fictitious city map of a typical European city has been circulating on the Internet. …


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© Itchy Feet Comics / Malachi Ray Rempen

Wir helfen einem Stadtteil dabei, selbstbestimmt seine Rolle zu definieren.

Seit einiger Zeit kursiert im Internet dieser fiktive Stadtplan einer typischen, europäischen Großstadt. Die Karte ist so etwas wie die Karikatur eines Stadtplans. Ausgedacht hat sie sich 2018 der Künster Malachi Ray Rempen. Wie bei jeder guten Karikatur, wird darin auf Tatsächliches angespielt, und es wird humorvoll überzeichnet. Der Stadtplan jeder europäischen Stadt spielt auf die Gemeinsamkeiten europäischer Metropolen an, auf die touristischen Muster, die sich in ihnen beobachten lassen, auf die Muster in der Entwicklung ihrer Innenstädte, auf Gentrifizierung, ökonomischen Strukturwandel, auf Kommerzialisierung usw.

Damit spielt der Stadtplan jeder europäischen Stadt auch auf Bereiche an, mit denen sich das Projekt SYNCITY anhand des Brüsseler Stadtteils Cureghem beschäftigt. Wo läge Cureghem innerhalb jener Karikatur eines Stadtplans, und wo könnte es in zehn Jahren liegen? Als industriell geprägter Stadtteil müsste Cureghem vermutlich irgendwo am Rand der Karikatur liegen. Aber müsste Cureghem in naher Zukunft dort liegen, wo laut Karikatur Hipster in günstigen Wohnungen leben? Oder dort, wo gesichtslose Büroflächen liegen? Oder einfach außerhalb der Karikatur, in einem für touristische und karikative Zwecke eher uninteressantem Teil Brüssels? …


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Das Team von Oikoplus hat das Forschungsprojekt energyPOLITIES des University College Cork (IE) unterstützt.

Am University College im südirischen Cork geht eine Gruppe von ForscherInnen der Frage nach, wie sich Energiewende-Projekte durch BüerInnen-Beteiligung realisieren lassen. Das Projekt wird von Niall Breffni und Niall Dunphy geleitet. Und da die beiden Wissenschaftler bereits in anderen Forschungsprojekten den Eindruck gewonnen hatten, dass BürgerInnenbeteiligung an der Energiewende in Österreich ganz besonders gut funktioniere, stellten sie in ihrem Forschungsprojekt unter anderem auch einen methodischen Vergleich zwischen Irland und Österreich an.

Oikoplus wurde von den irischen Wissenschaftlern beauftragt, in einer Reihe von Interviews zum Thema BürgerInnenbeteiligung an Solarenergieprojekten, zu erheben, was nötig ist, um die Unterstützung von BürgerInnen für solche Projekte zu gewinnen. Dazu wurde eine Case Study im niederösterreichischen Ternitz durchgeführt, wo zwischen 2013 und 2016 ein Solarkraftwerk entstanden ist, an dem sich BürgerInnen aus der Stadtgemeinde finanziell als Investoren beteiligt haben. Insbesondere lag es im Forschungsinteresse, wie das Projekt ablief, ob es Widerstände dagegen gab, und wer die „Driving Forces” innerhalb der lokalen Community wahren.

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