Nyaung Shwe, Inle Lake: 06.04–07.04.2016

Der Inle Lake ist ein ca. 22 Km langer Süßwassersee im Shan Staat.

Ich komme mit dem Express Nachtbus um 5 Uhr früh an und schlendere durch den aufwachenden Ort Nyaung Shwe, der am Ufer des Inle Sees liegt und die Hauptstadt der Region bildet.

Mit einem ausgeborgten Fahrrad versuche ich die morgendliche Kühle für einen Ausflug zu nutzen. Vorbei an, auch in der Trockenzeit, bewirtschafteten Reisfeldern geht es Richtung Seeufer.

Da es mir dann doch zu weit zum See wird, die Straße sehr schlecht ist und mein Fahrrad technisch nicht so ganz das hält was es verspricht kehre ich vorzeitig um und erkunde den Ort mit seiner kleinen Bootsanlegestelle an der schon früh morgens die Ausflüge Richtung See starten.

Ich buche, gemeinsam mit einem Kanadier, den ich kennen gelernt habe, eine Bootstour für den nächsten Tag. Wir wollen weiter südlich um den Touristenbooten zu entkommen und vereinbaren mit dem Bootsbesitzer uns, gegen einen Aufpreis Richtung Moebyel See, der südlich vom Inle See liegt, zu bringen.

Am nächsten Morgen kurz vor 8 Uhr geht’s los und wir passieren als erstes einige Fischer. Diese setzen beim Fischen ihre Einbeinrudertechnik ein, die es angeblich nur Vorort gibt.

Einige Boote sammeln Sumpferde und Wasserhyazinthen für die schwimmenden Gärten um damit eine sehr fruchtbare feste Masse zu erzeugen.

Diese wird mit Hilfe von Bambuspfählen am Seeboden befestigt und bildet die Grundlage für die schwimmenden Gärten.

Angebaut werden auf diesen schwimmenden Feldern Gemüse, Früchte und Blumen.

Wir fahren weiter, erreichen den Ort Ywama mit seinen Pfahlbauten.

In der örtlichen Weberei ist noch Handarbeit angesagt ist. Hier werden feine Seiden und Baumwollstoffe für die Weiterverarbeitung erzeugt und als Hosen, Hemden, Shirts in lokalen Geschäften auch an Touristen verkauft.

Unsere Reise Richtung Süden geht weiter und endet erst an der Taung Tho Kyaung Pagoda wo wir nach einem halbstündigen Aufenthalt umdrehen und uns auf den Rückweg machen.

Auch wenn die Gegend schon sehr touristisch ist bin ich doch froh den See mit seinen Menschen gesehen zu haben und die Atmosphäre spüren zu dürfen.