Yangon: 05.04.2016, 10–11.4.2016
Die ehemalige Hauptstadt Myanmars mit Ihren über 5 Millionen Einwohnern ist eine lebendige, aktive Stadt.

Das meiste spielt sich auf den Straßen ab, hier wird in den vielen Teehäusern der Stadt gegessen und getrunken. Unzählige Stände und Geschäfte bieten Waren an.






Der Verkehr ist stark, es staut fast immer, die Hupe ist ein beliebtes Kommunikationsmittel wird aber etwas spärlicher eingesetzt als in Indien. Und heiß ist es. 42 Grad im Schatten zu dieser Jahreszeit.

Die Architektur ist zum Teil beeindruckend, alte Gebäude aus der Kolonialzeit sind immer wieder darunter.




Ich erreiche Yangon zum ersten Mal am 5.4, bleibe aber nur einen Tag um Reiseplanungen zu machen und Tickets für die Weiterreise zu besorgen. Das Wasserfestival rückt näher und währenddessen ist an Reisen im Land nicht zu denken da alles geschlossen ist, keine Überlandbusse fahren und allgemein im Land fünf Tage einfach nur vollgas gefeiert wird. Umso wichtiger wird es für mich die letzten noch verfügbaren Tage für eine Visite des Inle Sees und Bagans zu nutzen.


Zum zweiten Mal treffe ich am 10.4 auf dem Rückweg von Bagan in Yangon ein. Ich miete mir online ein Apartment, im Zentrum der Stadt, da ich keine Lust habe 4 Tage im Hotel zu sitzen.



Sehenswürdigkeiten gibt es einige in Yangon, ich schaue mir zuallererst die Schwedagon Pagode an. Sie ist der wichtigste Sakralbau des Landes und religiöses Zentrum. Auf einem Hügel erbaut überragt sie eindrucksvoll die größte Stadt Myanmars.

Es gibt 4 Eingänge, ich betrete sie durch den östlichen in dem eine Rolltreppe nach oben führt.










Die Pandosan Gallery ist eine Gallerie, die burmesische Künstler unterstützt und austellt. Das Gebäude, die Räumlichkeiten, die Kunst und die Menschen dort sind sehr beindruckend. So verweile ich fast 2 Stunden dort um der Nachmittagshitze zu entkommen.




Eine Runde mit dem lokalen Circular Train in Yangon ist definitiv zu empfehlen.


Die 3 stündige Fahrt, solange dauert eine Runde, beginnt für mich bei der Central Station und kostet 400 Kyat, das sind umgerechnet ca. 30 Cent.


Der Zug wackelt auf alten Schienen sehr langsam dahin.


Ständig steigen Händler ein und bieten ihre Waren an.

Wir passieren einen großen Markt am Rand der Stadt.





Links und rechts neben der Zugstrecke wird eine Art Wasserspinat angebaut, der in Myanmar überall serviert wird, gedünstet, in Suppen und Salaten. In Thailand nennt man die gedünstete Variante „Morning Glory“.

Noch ein paar weitere Eindrücke der Stadt.




