Zuhause beim Barcamp.Ruhr

5 von 9 minus 1.

Mein erstes Mal war 2011, halb über Twitter, halb über persönliche Kontakte wurde ich auf die Veranstaltung aufmerksam und habe mich, ohne zu Wissen, was mich erwartet, angemeldet. Man kann schon sagen, dass das der Ursprung meines digitalen und zum großen Teil auch analogen Netzwerks aus allen möglichen Bereichen der digitalen Arbeit ist.

Seitdem habe ich kein #bcruhr im Unperfekthaus mehr verpasst und zwischendurch jede Menge ähnlicher Veranstaltungen an anderen Orten besucht. Auch von diesen Orten sind viele positive Erinnerungen geblieben, aber dass Gefühl zu Hause zu sein, hat sich bisher nur beim Barcamp.Ruhr eingestellt. Es liegt an vielen kleinen Dingen, an den Menschen, mit denen man dort die Zeit verbringt, an der großartigen Location mit vielen unterschiedlichen aber charmanten Räumen. Am besten Barcamp Buffet aller Zeiten. An der exzellenten Organisation und Moderation und nicht zuletzt an den Sessions.

Schwerpunkt dieses Jahr waren für mich die Sessions, in denen es um berufliche Veränderung und Qualifizierung ging. Und davon gab es jede Menge. Von Karriere SEO zum Job bloggen, von der Gründung in 5 Tagen bis zu Tipps, wie man seine Weiterbildung organisiert. Die Menge an Input ist enorm, aber da das Wesen der Barcamps nicht die Frontalvorträge, sondern die Diskussionen sind, wird alles viel besser verarbeitet.

5 von 9 minus 1. Es gehört zu den Eigenheiten des Barcamp.Ruhrs, dass dieses Eine, was ausgefallen ist, trotzdem mitgezählt wird. Also habe ich von 8 durchgeführten Barcamps 5 besucht. Seit dem die Organisation von Berthold und Maik übernommen wurde, hat sich das Barcamp.Ruhr noch mal verändert. Das ist insofern erstaunlich, weil gerade während der 2 Camp-Tage ein hoher Grad an Selbstorganisation durch die Teilnehmenden vorhanden ist, der wenig von den Organisatoren beeinflusst werden kann. Trotzdem geben sie durch ihre enorm ruhige und wertschätzende Art der Kommunikation sehr gute Impulse in die Veranstaltung.

Zum Ende der Dank an die Sponsoren, ohne die ein Preis von 20 Euro für eine solche Veranstaltung nicht denkbar wäre.

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