Von Gummersbach nach Neuseeland #16 Business as usual

Nach unserer Ankunft am Sonntagabend habe ich mich abends dann noch ein wenig mit Carsten und Rohan über unsere Ferienerlebnisse ausgetauscht. Im Student Village ist anscheinend nichts nennenswertes passiert.

ANZAC-Day, der neuseeländische Feiertag zum Gedenken an gefallene Weltkriegssodlaten war am Samstag. Falls ein Feiertag jedoch auf das Wochenende fällt, ist es in Neuseeland üblich, dass der “freie Tag” nach hinten verschoben wird, also auf Montag. Von den Unipflichten befreit, war für mich Montag der ultimative Entspannungstag, an dem ich das Bett nur selten verlassen habe. Auch mal ganz schön, nach drei Wochen auf Achse.

Die Studienwoche verlief unspektakulär. Nachdem wir unsere ersten Assignments vor den Ferien abgegeben hatten, ging es nun ohne große Umschweife zum zweiten Assignment. Diese müssen Ende Mai fertiggestellt werden, bevor dann im Juni die Klausuren anstehen. Die zweiten Assignments sind insgesamt wohl etwas umfangreicher als die ersten. In E-Commerce sollen wir die Social-Media-Präsenz eines Unternehmens analysieren und optimieren. In DLT wird ein sogenannten “Learning Object” erstellt, also beispielsweise ein Blog oder ein YouTube-Kanal auf dem irgendetwas gelehrt wird. Ich erstelle z.B. einen historischen Blog über die Entdeckung Neuseelands. IT Management erwartet von uns die Erstellung eines IT-Plans für ein Unternehmen.

Zum Arbeiten an den Assignments habe ich mittlerweile für mich herausgefunden, dass ich in der Bibliothek deutlich produktiver bin, als in meinem Zimmer. In Gummersbach lerne ich normalerweile aussschließlich zu Hause, aber durch das große PC-Angebot direkt in der Bibliothek und die schöne Atmosphäre bevorzuge ich hier das Uni-Lernen. Natürlich spielt es aber auch eine Rolle, dass ich nur einen 5min Fußweg entfernt wohne.


Freitag bestiegen wir einen kleineren Berg direkt neben der Stadt, für einen schönen Ausblick. Wir hatten schon öfters darüber gesprochen, einmal dorthin zu gehen und am Freitag war es dann soweit. Den ganzen Tag über schien die Sonne und der Himmel war klar. Ein schöner Zeitpunk, um den Sonnenuntergang in Napier zu sehen, dachten wir uns. Neben Carsten kamen dann noch seine beiden Mitbewohner Callum und Twyla mit.

Blick über Napier
Carsten verbringt gern Zeit mit seiner Kamerca

Freitagabend gingen wir zunächst in den einzigen Irish Pub Napiers “The Rose” und danach zum Poolspielen in die Blue-Water-Bar.

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