< 3 Twitter

Twitter ist nach wie vor mein liebstes Netzwerk. Eine kleine Liebeserklärung.

Eines Abends saß ich mit einer Freundin im Biergarten. Wir wohnen im selben Viertel in München und kennen uns schon sehr lange.

Kennengelernt haben wir uns im Internet und nicht über eine Dating-Plattform :-) aber dazu später mehr.

Twitter dagegen ist mittlerweile etwas über 11 Jahre alt und ein Netzwerk, dass mir viel Spaß macht und das mir auch viel gegeben hat.

Tatsächlich kenne ich kein Netzwerk, welches Realität und Virtualität so weit verknüpft wie Twitter. Das bezieht sich nicht nur auf mein persönliches Leben, sondern auch Events, Messen, Kongresse etc an denen man virtuell “teilnehmen” kann, in dem man dem #hashtag folgt.

Ich möchte heute berichten, wie ich persönlich Twitter nutze und was es mir gebracht hat.

Die Timeline

Bei Twitter könnt ihr eure Timeline selbst zusammenstellen und (momentan) auch (noch) selbst bestimmen wer dort auftaucht und sie vor allem chronologisch sortieren. Das ist meiner Meinung nach ein großer und sehr wichtiger Unterschied zu Facebook, wo der Algorithmus entscheidet, welche Beiträge eurer Freunde ihr seht und welche nicht.

Auch das Abo-Prinzip ist spannend. Ihr entscheidet welche Profile ihr abonniert. Das Abo muss nicht auf Gegenseitigkeit beruhen, ihr müsst Beiträge eurer Abonnenten nicht lesen und andersrum müssen Accounts die ihr interessant findet auch nicht zurück folgen.

Wenn ihr euch darüber klar und nicht beleidigt seid, weil jemand nicht zurück folgt, könnt ihr euch eine tolle, lustige und spannende Timeline erstellen und so viel von Twitter mitnehmen.

Meine Timeline ist z.B. gefüllt ist mit interessanten Infos zu meiner Branche, zu Themen die mich interessieren, aktuellen Nachrichten und einer Menge Blödsinn.

Als Freiberufler nutze ich Twitter und mein Profil natürlich auch zur Selbstdarstellung und meine Tweets sind oft persönlich formuliert weil ich denke das gerade Twitter von Persönlichkeit lebt.

Daher gestaltet sich mein eigenes Profil ähnlich wie meine gesamte Timeline durch eine bunte Mischung aus seriösen News, eher allgemeinen Infos und der erwähnten Menge an Quatsch und Blödsinn.

Das Netzwerk und die reale Welt

Neben vielen Redaktionen, Media-Agenturen und Verlagen haben auch viele Prominente und möchtegern-VIPs Accounts bei Twitter. Viele davon betreuen ihre Accounts und Profile selbst. Es ist daher einfach wie nie, Kontakt aufzunehmen.

Durch Twitter habe ich zB als Fotograf Kunden generiert oder bin mit vielen anderen Fotografen in Kontakt gekommen.

Das spannendste und tollste an Twitter aber ist der Übergang zur Realität. Via Twitter habe ich viele Menschen in real kennen gelernt, die ich ohne Twitter nicht kennengelernt hätte.

Dies entstand zB. durch twitterlastige Events wie dem Twittwoch und dem Twittagessen, aber auch durch tolle Rotation-Curation Aktionen wie @munichlovesu oder die von mir als Folgeprojekt initiierten @99fotografen.

Außerdem kommt es gerade bei Twitter vor, dass ich Accounts folge, die ich spannend finde und anschließend in der Realität treffe.
Bei Facebook dagegen werde ich eher Facebook-Freund nachdem ich jemand in real kennen gelernt habe.

Aus den virtuellen Kontakten wurden so neben Kunden,Kumpels und Kollegen auch einige Freundschaften, die heute noch bestehen.

Zurück zum Bier

Damit zurück in den Biergarten und zu besagter Freundin - @eva0817.
Das Netzwerk über das wir uns kennen war natürlich auch Twitter. Aus einem Twitter Austausch während des @munichlovesu Projektes wurde eine gute Freundschaft die seit Jahren besteht und die ich nicht missen möchte.

Das Thema beim Bier kurz angesprochen ist uns aufgefallen, das es mittlerweile leider etwas anders geworden ist. 
Es ist nicht mehr so üblich und “normal” aus Twitter-Kontakten Freundschaften zu machen.

Das kann natürlich auch an unserem fortgeschrittenen Alter liegen, das ist aber eine ganz andere Geschichte die jetzt hier nicht hin gehört.

Twitter bleibt das Lieblingsnetz. ❤.

Vorgelesen

Diesen Beitrag habe ich auch vorgelesen