Kondor oder Kolibri?
#SoMeLzEintrag3
Bitte nicht falsch verstehen. Ich resigniere nicht.
Ich muss gestehen, dass ich in den letzten Wochen nicht sehr aktiv auf Twitter gewesen bin. Vielleicht auch aufgrund des mangelnden Feedbacks auf meine Interaktionen. Passiv habe ich mich aber fast täglich umgeschaut. Die Neugierde hat mich maßgeblich angetrieben.
Damit ich nicht in einem Anfall von Selbstkritik das Handtuch werfe, habe ich mich mal zwischen 6. Jänner und heute in meinem Twitter-Umfeld umgesehen und die Interaktionen unter die Lupe genommen.
Die Kleine Zeitung hat 15,4 Tausend Foller, die Stadt Graz rund 1.500, der Standard 142 Tausend und ORF Breaking News 12,5 Tausend. Das klingt jetzt für europäische Verhältnisse recht spannend (CNN — ein etwas hinkender Vergleich aber trotzdem: 33,3Mio. Follower), die Interaktionen (Antwort, Retweet, Like) der oben genannten Profile steigt aber nur im seltensten Fall in den zweistelligen Bereich.
Mir hat sich in der Sekunde sofort die Frage aufgedrängt: Warum machen die das eigentlich? Zahlt sich das überhaupt aus? Oder ist der Aufwand doch so gering, das es keine Rolle spielt, ob es auf Twitter gestellt wird oder nicht?
Muss ich nun ein mächtiger Kondor sein, um auch einen Erfolg aus meinen Twitteraktivitäten feststellen zu können? Oder kann ich auch als kleiner Kolibri einen bleibenden Eindruck hinterlassen?
Auch wenn wir es schon einige Male gehört haben, möchte ich es trotzdem wiederholen: Aktuell stelle ich fest, dass die aktivere Nutzung von Twitter in meinem Aufgabengebiet lediglich der Informationsgewinnung und weniger der Informationsweitergabe dienen kann. Ich werde mich aber auf jeden Fall weiter intensiv damit beschäftigen, denn es macht einfach Spaß, von vielen verschiedenen sehr einflussreichen Menschen informiert zu werden, Meinungen zu hören und am Laufenden zu sein.
Mein Lernziel schließe ich hiermit definitiv noch nicht ab, ich möchte weiter dranbleiben und die Vorteile von Twitter noch besser kennen lernen.