Sport und Social Media
Die WM 2014 in Brasilien hat vielen die Augen geöffnet
Thomas Müller verdoppelt seine Fan-Zahl auf Facebook auf über 6. Mio. Das Halbfinale zwischen Brasilien und Deutschland war das Sportereigniss mit der größten Anzahl an Social Media Interaktionen überhaupt! Was wäre die WM ohne die zahlreichen Selfies von Lukas Podolski gewesen?

Tageszeitungen mussten sich erst gar keine Artikel überlegen, denn ein kurzer Blick in die Streams von Facebook, Twitter, Instagram und Co. genügte um genügend Input für jede Menge Artikel zu haben.
Langsam aber sicher hat jeder verstanden, dass unsere digitalen Aktivitäten ein fester Bestandteil unseres Lebens sind und eine Vielzahl von “alten Gewohnheiten” abgelöst haben.
Die Politik und vor allem der Sport sind die größten Player in der digitalen Transformation unserer Zeit. Grund dafür sind nicht allein die Themen, sondern vor allem die Personen — die A, B und sogar C-Promis — dieser Welt, die erkannt haben wir wertvoll für sie das Instrument Social Media sein kann und ist.
Zu einer nur schwer zu übertreffenden Kombination, kommt es wenn Sportler und Politiker zusammen den Kanal nutzen.
Kein anderes Medium hat die Möglichkeit in so kurzer Zeit ein so große Anzahl von Menschen zu einer Reaktion — einen Retweet bzw. Fav. — zu bewegen. Mehr denn je zuvor gilt heute “Du bist der Sender!”
Was bleibt klassischen Medien noch?
Wie im aktuellen Fall des “Gaucho-Gate” bleibt die Hoffnung, dass man immer mal wieder aus einer Mücke einen Elefanten machen kann. Nur dann sollten die alten Medien auch damit umgehen können, dass das Netz ihnen mehr als eine virtuelle Ohrfeige austeilt.
Eigentlich wollte ich mich heute Abend nur mit dem neuen Hype um medium.com beschäftigen. Der Spaß hier zu tippen war aber zu groß, um es bei einem kurzen Blick zu belassen.
Ich werde hier sicher öfter mal wieder ein paar Zeilen verfassen.
Danke Mr.