
Archenold Sternwarte
In der Zeit nach Einsteins Vortrag in der Treptower-Sternwarte entwickelte sich zwischen Einstein und Archenhold ein kollegial- freundschaftliches Verhältnis. Sie begegneten sich u. a. bei den Sitzungen der Physikalischen Gesellschaft oder auch in Einsteins Wohnung in der Haberlandstraße 5 in Berlin. So berichtet Einsteins damalige Haushälterin, dass Archenhold oft anwesend war und ihr öfter Freikarten für Vorträge in der Sternwarte schenkte.
Einstein und Archenhold besprachen und diskutierten neue und zukunftsweisende Projekte, wobei Archenhold erfolglos versuchte, Einstein für diese zu gewinnen, so zum Beispiel für die große Mars-Ausstellung von 1926/27 in der Sternwarte. Einstein, mittlerweile zu einer berühmten Person geworden, erkannte, dass es Archenhold eher um seinen populären Namen ging. Seine Ablehnung kommentierte er mit den Worten, dass er nicht “überall als symbolischer Leithammel mit Heiligenschein” auftreten möchte.
Einstein und Archenhold verband neben gemeinsamen humanistischen Zielen auch der Wunsch nach der Popularisierung der Wissenschaft.
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