Meine Reise zum virtuellen Bauernhof

Es ist Dienstag, der 25. Oktober 2016. Viele virtuelle Farmer, die einen eigenen Bauernhof haben möchten, stürmen meine Firma in einer unglaublichen Masse. Jede Minute kommen immer welche durch die Tür und Fragen freiwillig nach mehr und mehr Pacht.

Was sich zuerst so toll anhört, hat leider auch sehr stressvolle Seiten an sich. Wir hatten zu dieser Zeit leider nicht mit so einem großen Getreideaufkommen gerechnet. Es hat und regelrecht überflutet, daher mussten wir was unternehmen!

Innerhalb von 24 Stunde wurden knapp 1.000 neue Felder und Gemeinden gegründet oder erneuert, dies ist eine recht beeindruckende Zahl. Doch wir waren leider auf so einen Ansturm nicht vorbereitet. Wir haben versucht, neue Felder zu ersteigern, möglichst freie Felder von Unkraut zu befreien, jedoch reichte dies nicht aus. Wir haben mehr gebraucht!

Was macht man, wenn man nicht genügend Felder für die Bauern hat als Hauswirt? Man schafft neue virtuelle Felder an!

Der Konzern Bauer(n) von Dell kamen da genau richtig! Diese konnten uns über 200 neue Felder über das Wochenende bereitstellen, und das innerhalb von unter zwei Tagen. Dies bekommt nicht jeder hin! :-)

Am Donnerstag angefordert, am Samstag geliefert! Blöd nur, dass der Bauernhof fast 400 km entfernt ist! Da fährt man natürlich persönlich hin, um diese wundervolle Ware anzunehmen.

Die Fahrt mit dem Traktor

Freitag ging es dann los, nach circa 4 Stunden fahrt, sind wir in Frankfurt angekommen. Jetzt ist erstmal ausruhen. Damit ich auch nicht verschlafe, werden genug Wecker für den Morgen gestellt.

4 Wecker sollten reichen; 6.45 Uhr an einem Samstag morgen ging es dann für mich los!

Es ist Samstag, 6.45 Uhr und ich bin wach! Los geht es mit dem Duschen und fertig machen. Das Frühstück im Hotel war natürlich auch nicht schlecht, recht ausgewogen wenn ich meinen würde. Nun startet die Arbeit! Es geht zum virtuellen Bauernhof, wo die vielen Felder liegen.

Manche würden meinen, es wäre ein geheimnisvoller Ort oder gar ein Heiligtum, jedoch ist es nichts anderes als ein schlichtes Haus. Eine einfache Auffahrt, ein Lastenaufzug, nicht allzu eindrucksvolle Tür und das wars. Mehr ist es nicht. Was jedoch dahinter steht, ahnen wohl die Wenigsten.

Nun geht es rein, es erwartet mich kalte Luft. Dies ist aber in jedem Gang anders; im Gang nebenan ist es recht warm.

Und nun?

Zuerst müssen wir auf die neuen Felder warten. Wir nehmen zuerst an, dass es lange dauern würde, bis diese ankommen. Dies war jedoch zum Glück nicht der Fall. Die Zäune aus Holz kamen sehr früh an, die eigentlicher Felder zwei bis drei Stunden danach.

Nun war ich dran, am auspacken und aufbauen. Die meiste Zeit habe ich mit auspacken der Zäunen, Feldern und einstellen der Klingeln von den Feldern verbraucht. Auch habe ich recht viele Samen gehabt, die ich auf die Felder verteilen musste.

Alle diese Samen haben wir dann gemeinsam mit moderner Gentechnik dupliziert und auf die einzelnen Felder verteilt. Dieser Prozess hat ca. zwei Stunden gedauert, wurde aber nicht von mir erledigt. Dafür hatte ich einen anderen Bauernhelfer, der mir diese Arbeit abgenommen hat. Ich musste nur die Samen ca. jede 15 Minuten umtauschen.

Nach einiger Zeit …

… war ich dann mit dem aufbauen der Farmen fertig. Es hat mich nicht gerade sehr viel Zeit gekostet, jedoch war es auch nicht wenig Arbeit. Wir haben es geschafft, circa 200 neue Felder aufzubauen, damit das Wochenende nicht mit Sonnenblumen überflutet wird!

Natürlich haben wir auch zu dieser Zeit weit mehr Bauernhöfe gehabt, damit wir genug Platz für alle haben.

Ein langer Sonntag ist geschafft! Nun geht es endlich Heim. Aus dem Sonnigem Frankfurt geht es nach München zurück. Was für ein Tag voller Arbeit!

Die Arbeit hat sich übrigens gelohnt, kein virtueller Bauer hat leider müssen, jeder wurde versorgt! :-)

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