Aus dem London Whatsapp-Protokoll

Wusstet ihr, dass Lachen die Produktion der körpereigener Glückshormone steigert und gleichzeitig die Ausschüttung der Stresshormone drosselt? Etwas, das uns COS-Studierenden sehr viel Kraft und Ausdauer gibt, ist eine große Portion Humor. Dieser kam auch bei unserer Studienreise nach London nicht zu kurz. Die etwas andere Zusammenfassung unseres Aufenthalts:

Die Anreise

Am Donnerstag, den 5. Mai 2016, begann unsere Reise nach London am Flughafen Wien Schwechat. Dieser Tag war auch gleichzeitig die Geburtsstunde unseres Whatsapp-Channels #cos London.

Hauptprotagonisten: 10 Content Strategy Studenten.

Für Max war es die erste Reise nach London. Dementsprechend spannend war für ihn auch der Kauf seiner ersten Oyster Card nach Ankunft am Flughafen Heathrow.

Nachdem wir unsere AirBnB Unterkunft — ein dreistöckiges Townhouse mit sehr vielen Stufen und verwinkelten Räumen— im Londoner Stadtteil Leyton bezogen hatten, wurde erst mal im nahe gelegenen Supermarkt eingekauft — überwältigt von der Vielfalt an ungesundem Essen, wie etwa riesigen Minions Kuchen und Bounty-Brotaufstrich. Chefkoch Max tischte anschließend Pasta für neun hungrige COS-Studenten auf. Gemeinsames Kochen stand danach fast jeden Tag auf unserer Tagesordnung.

So wie es sich für uns fleißige Studis gehört, nutzten manche den darauffolgenden Morgen, um noch offene FH-Aufgaben zu erledigen oder zu arbeiten.

Nicht alle.

Einer fehlte allerdings noch. Studienkollege Gregor wollte schon bald zu uns dazu stoßen und etwas später anreisen.

Der Plan ging allerdings nicht ganz auf.

Zwei österreichische Flughäfen und Radarstrafen später schaffte es auch Gregor in die britische Metropole. Auf den Spuren der Queen und Harry Potter stand erst mal für ein paar Tage gemeinsames Sightseeing am Programm — u.a. Tower Bridge, Borough Market, ein Besuch bei Twinings Tea, Brick Lane, Camden Market und Buckingham Palace.

Zu Besuch bei den ganz Großen

Nach einigen Tagen privatem Sightseeing begannen am Dienstag unsere FH-Präsenztage. Fünf Tage lang beschäftigte uns ein dicht gedrängtes Programm u.a. bei DigitasLBI, Facebook London, Government Digital Service, Mozilla und Jamie Oliver. Im Fokus standen dabei die Themen Usability und User Experience, welche in unserem Studium auch die Schwerpunkte im zweiten Semester bildeten. Was wir dort gelernt haben, gibt’s hier zu lesen.

Die Lernpausen dazwischen nutzten wir für Selfies und sportliche Betätigungen. Die Mitarbeiter von Mozilla beobachteten uns mit Fragezeichen in den Augen, als wir im Office ein “Ringerl” spielten und schwitzend um ihren verstaubten Tischtennistisch liefen.

In welcher Größenordnung bei DigitasLBI digitales Geschäft betrieben wird, machte sich auch in deren Räumlichkeiten nahe der Brick Lane bemerkbar.

Bei der Jamie Oliver Media Group durften wir auch einen Blick in deren loftartige Fotostudios werfen, wo jede Menge #Foodporn für Jamie’s Kochbücher und Social Media Kanäle produziert wurde. Natürlich alles streng geheim und nicht für die Öffentlichkeit gedacht.

Besonderes Highlight war unser Besuch bei Facebook. Dort bekamen wir interessante Einblicke in die Arbeitsfelder von Content-Strategen, die für die größte Publishing Plattfom der Welt Content entwickeln, testen und publizieren.

An einem Abend waren wir zu Gast bei unserer Lehrenden Rahel Bailie. Bei Wein, Snacks und selten schönem Ausblick auf die Themse ließen wir die vergangenen Tage und Eindrücke revue passieren.

Der letzte Abend

Die Zeit war wie im Flug vergangen und so brach unser letzter gemeinsamer Abend an. Auch das britische Klima hatte gegen Ende unserer Reise sein erstes Opfer gefunden.

Natürlich verbrachten wir nur aus diesem Grund den Abend auf der Couch vorm Fernseher in unserem Kaminzimmer, um uns gemeinsam mit Patient Christoph den Eurovision Songcontest anzusehen.

Heimreise

Nach einer langen Nacht hieß es für die Ersten am darauffolgenden Tag bereits Abschied nehmen. Ein Abschied, der uns nicht leicht fiel. Zerstreute uns doch die Heimreise wieder in alle Himmelsrichtungen.

Zurück in Österreich

Und dann kam der unausweichliche Tag, wieder zurück im Büro — man möchte am liebsten wieder fliehen: ein volles Postfach, zig Nachrichten und Kollegen, die dringend etwas benötigen. Die gewonnene Erholung: Mit einem Schlag wieder verpufft.

Content wurde allerdings nicht nur auf Whatsapp geteilt, sondern auch auf Twitter, Instagram & Co. Einige Beiträge hat Studienkollegin Irene hier gesammelt.

Unsere Zeit in London war also nicht nur eine lehrreiche Zeit, die uns beruflich wieder neue Eindrücke und Impulse gebracht hat, sondern besonders auch eine menschlich wertvolle Zeit, die den Zusammenhalt der Gruppe nochmals gestärkt hat. Dies ist oft nicht einfach, da wir die meiste Zeit an verschiedenen Orten online miteinander verbringen. Wie wichtig menschliche Offline-Erlebnisse sind, hat uns London eindrucksvoll bewiesen.

See you soon, #COS15!

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