Kreativer und selbstsicherer durch tägliches Tagebuch Schreiben

Hast Du jemals das Gefühl gehabt, Deine Gedanken hören nicht auf zu rasen? Und das obwohl Du jetzt sowieso nichts daran ändern kannst?

Wie oft passiert es Dir, dass Du etwas liest oder siehst, das Du Dir unbedingt merken und anwenden wolltest .. Und dann hast Du es doch vergessen?

Wenn es Dir so den meisten von uns geht, passiert Dir das sicher öfter.

Ein Platz, um Deine Gedanken einzufangen, zu glätten und zu ordnen und die Möglichkeit, etwas Angreifbares für die Ewigkeit zu schaffen: ein Tagebuch.

Wir waren auf Hawaii, am Weg auf die andere Seite der Insel Maui. Mein Verstand hörte nicht auf zu rattern und hielt mich davon ab, wirklich den Moment zu genießen.

Das war der Moment, in dem ich angefangen habe zu schreiben.

Anfangs ging es einfach darum, klarer nachdenken zu können oder mich vor Ängsten zu befreien. Nach und nach hat sich das Schreiben dann zu einer richtigen Gewohnheit entwickelt.

Demnach schreibe ich diesen Beitrag einfach aus eigenen Erfahrungen und Eindrücken. Für mich genauso wie für Dich, in der Hoffnung, damit etwas zu schaffen, auf das ich bei Unsicherheiten wieder zurückblicken kann und etwas, das den ein oder anderen vielleicht motiviert, selbst damit zu starten.

Wie beim Tagebuch Schreiben, bemerke ich natürlich auch jetzt:

Um etwas hinzuschreiben, muss man erst klar denken

… und gewinnt beim Schreiben selbst noch mehr Klarheit.

Und es kann helfen, Dinge in Perspektive zu bringen: Zum Beispiel um ein wenig Abstand vor einer wichtigen Entscheidung zu erlangen. Oder eigene Ängste zu bewältigen.

Ich kann es nicht genau begründen, ich bin ja kein Wissenschaftler, aber ich würde meinen, dass das bloße “darüber Nachdenken” ungemein unterstützt wird, wenn man zusätzlich noch ganze Sätze formuliert und diese mit der Hand (!) auf ein Blatt Papier bringt.

Zusätzlich kannst Du alles nochmal durchlesen, wenn Du etwas Abstand gewonnen hast.

Wenn Du etwas aufschreibst, hältst Du es für immer fest

Jeden Wunsch, jedes Erfolgserlebnis und auch jede schwierige Situation kannst Du in einem Tagebuch festhalten. Und in Zukunft kannst Du immer wieder darauf zurückkommen.

Ich habe meine Freundin vor einem Jahr kennengelernt. Sie hat dann ganz schön große Augen gemacht, wie ich ihr gezeigt habe, wie ich unsere Beziehung und unsere Gefühle beschrieben habe.. Schon Monate davor, in meinem eigenen Tagebuch.

Und nein, das hat natürlich nichts mit Wahrsagen zu tun. Ich denke das kommt einfach daher, dass wir unsere Chancen erhöhen, das zu bekommen das wir wollen, wenn wir genau wissen was wir wollen.

Oft bestimmt der Fokus unsere Empfindungen, mehr als unsere Umstände

Und den Fokus können wir lenken — auch durch’s Schreiben. Julia und ich haben es zu unserer gemeinsamen Gewohnheit gemacht, vor dem Schlafengehen gemeinsam zu schreiben. Wir schreiben dabei zum Beispiel Dinge auf, für die wir dankbar sind. Oder die wir lieben, Situationen in denen wir Spaß hatten, oder Erfolge, die wir feiern möchten.

Das Schreiben lenkt unseren Fokus auf das Tolle in unseren Leben. Unser Fokus führt dann dazu, dass wir dort mehr Energie reinstecken und dadurch wird es noch besser. Zumindest glaube und fühle ich, dass das so funktioniert.

Möchtest Du es auch mal ausprobieren? Lass mich wissen, wie es Dir dabei geht und welche Benefits Du noch erkennen kannst!

Als ich diese Routine das erste kurz Mal erwähnt habe, haben zumindest ein paar Leute damit angefangen… — und finden es toll!

Ich freue mich auf Dein Feedback und Deine Weiterempfehlung, bis bald!