048/2016 Privatinsolvenz ….

habe ich nicht angemeldet, aber meine Frau und ich sind davon betroffen da unsere ehemaligen Mieter von diesem Recht gebraucht gemacht haben. Uns wurde Anfang 2015 ein Schreiben von einem Insolvenzverwalter zugestellt in dem uns mitgeteilt wurde das das Insolvenzverfahren eröffnet wurde.

Ich hatte mich ja schon einmal darübr aufgeregt 041/2016 und jetzt möchte ich mal darüber schreiben wie ich meine Lage sehe die rechtliche Seite lasse ich mal aussen vor es geht hier um meine Meinung.

Die Eröffnung war 2015 nach reichlich ausfüllen von Dokumenten teilte man uns nach gefühlten zwei Monaten mit das wir ja eigentlich keinen Anspruch haben. Klar wir haben uns damals extra Eigentum angeschafft zum vermieten damit der Mieter nicht die volle Miete zahlt weil es angeblich in dem Haus müffelt. Der Geruch kam aber dadurch das die Herrschaften nicht geheizt haben oder wie ich es anders ausdrücken möchte sie haben probiert mit einem kleinen Ofen ein 120 qm Haus zu heizen, noch Fragen.

Wir haben dem Insolvenzverwalter gefragt wie die sich das alles vorstellen, zur Antwort bekamen wir das es üblich wäre das der Gläubiger verzichtet. Wir haben denn freundlich gesagt das wir nicht verzichten ich wüsste nicht warum? Ausziehen wollte die Herrschaften natürlich auch nicht, also musste auch dagegen geklagt werden, sprich zusätzliche Kosten entstehen.

Alleine hier sprechen wir von Schulden uns gegenüber von knapp 8000€, für eine Famiele mit drei Kindern verdammt viel Geld. Aber das ist ja leider noch nicht alles von der ganzen Sache.

Wir haben also geklagt das die Leute bitte ausziehen sollen, unser Rechtsanwalt sagte uns das sich so was bis zu zwei Jahre hinziehen kann.

In der Zwischenzeit haben wir uns mal erkundigt wo diese Leute vorher gewohnt haben und mussten mit Schrecken feststellen das die Vorvermieter auch auf fast 10.000€ sitzen geblieben sind, das hat die Leute dazu gebract das sie heute arbeiten gehen müssen damit sie die Schulden bezahlen können anstatt ihr Rentnerleben zu genießen.

Vier Monate hat es gedauert dann sind die Mieter ausgezogen, aber natürlich nicht wie man es Ordnungsgemäß macht mit einer Übergabe der leeren Wohnung NEIN sie haben die Nachbarschaft mit rein gezogen und ihnen gesagt das sie Angst vor uns haben und ob sie bitte den Schlüssel vorbei bringen können, (und ein Nachbar Entschuldigung das ich das hier so sage war so doof und hat das gemacht) was sie natürlich nicht erwähnt haben ist das sie Gegenstände mitgenommen haben die ihnen nicht gehörten. Ich war schon sehr überrascht als der Nachbar mit dem Schlüssel vor der Tür stand und mir sagte das die Leute ausgezogen sind.

Natürlich habe den Diebstahl angezeigt ausser Arbeit für mich und die Behörden ist nichts dabei rumgekommen, frustrierend.

Der Oberknaller kam dann als uns im Juli diesen Jahres der Abschluss über das Vermögen des Mieters mitgeteilt wurde, er hat über 100.000€ Schulden bei einem Vermögen von 2000€. Ich habe die Kinlade erst nicht hoch bekommen, wie kann eine einzelne Privatperson so viele Schulden anhäufen und das Verfahren seiner Ehefrau läuft noch.

Wie kann es sein das in unserer Gesellschaft so was möglich ist? Warum dürfen Leute so was machen, andere in Schwierigkeiten bringen, die für die Schulden aufkommen müssen und selbst sind diese Leute nach 6 Jahren Schuldenfrei. Ich finde dieses Verfahren den Schuldnern gegenüber Frech, man kann enen Schnitt machen alles kein Thema aber nichts zurückzahlen ist mehr als eine Frechheit.

Das ist aber nur eine Sache warum ich Schlechte Laune habe, das ganze ist noch steigerungsfähig dieses Jahr …. ich werde weiter darüber schreiben.