Sicherheit: Verzögerter Arbeitsnachweis (dPoW)

dPoW Sicherheit gegen 51% Attacken

Den englischsprachigen Original-Artikel von Daniel C. Pigeon (Technical Writer of Komodo) findest Du hier.

In diesem Beitrag erklären wir, wie unser innovativer verzögerter Arbeitsnachweis (delayed Proof of Work) funktioniert und kündigen die neuen Sicherheitsdienste an, die wir anderen Blockchain-Projekten anbieten.


Der Sicherheitsmechanismus von Komodo

delayed Proof of Work (dPoW) - verzögerter Arbeitsnachweis

Der wichtigste Aspekt in der Blockchain-Indutrie ist die Sicherheit eines Projekts. Insofern eine Kryptowährung oder ein Token nicht sicher ist, ist es nur eine Frage der Zeit, bis diese gehackt wird.

Kürzlich gab es zahlreiche erfolgreiche Angriffe, die diesen Punkt belegen. NEM-Tokens, Verge, Bitcoin Gold und ZenCash, um nur einige zu nennen, sind im Jahr 2018 Opfer von Hackern geworden. Blockchain-Projekte müssen sich mehr denn je auf Sicherheit konzentrieren.

Die Komodo Plattform verwendet einen einzigartigen Sicherheitsmechanismus, damit die KMD-Kette geschützt werden kann. Im Wesentlichen nutzt die Kette die Hashrate des Bitcoin-Netzwerks, um Komodo zu schützen. Dies wird möglich, indem Sicherungen der KMD-Kette auf dem Bitcoin-Ledger gespeichert werden.

Und so funktioniert es:

Alle 10 Minuten wird ein Snapshot des gesamten Komodo-Ökosystems gemacht. Dann wird dieser Snapshot in einen Block der Bitcoin-Kette geschrieben. Dieser Prozess wird als Notarization (Notarisierung) bezeichnet und ist das Rückgrat des Sicherheitsmechanismus von Komodo. Die Notary Nodes (Notarknoten) der Komodo-Plattform führen die technischen Arbeiten durch, die für die erfolgreiche Durchführung von Beglaubigungen erforderlich sind.

Der Prozess der Notarisierungen ist entscheidend, da dieser Komodo die Möglichkeit gibt, die KMD-Blockchain von jedem der vorherigen Zeitpunkte wiederherzustellen, zu denen ein Backup erstellt wurde. Im Falle eines Angriffs würde die Kette einfach zu dem zuletzt validierten Backup zurückkehren können, das in der Bitcoin-Blockchain gespeichert ist. Daher müssten Hacker das Bitcoin-Netzwerk kapern, um die Backups von KMD zu zerstören, bevor sie die Komodo-Plattform stören oder verändern könnten.

Neu gebildete Blockchains sind im Normalfall anfällig für Angriffe von außen, da sie eine geringe Hashrate haben, um sich selbst schützen zu können. Komodo Platform weist dieses Risiko mit unseren Sicherheitsdiensten zurück.

Komodos Sicherheitsdienst

In der zweiten Jahreshälfte 2018 ist Komodo bereit, allen Projekten, die unsere Dienste beanspruchen möchten, unsere notariell beglaubigte Sicherheit anzubieten. Tatsächlich zeigt unser Sicherheitsdienst bereits seine Funktionalität und Wirksamkeit. Wir sind stolz ankündigen zu können, dass wir diesen unschätzbaren Service bereits zwei verschiedenen Blockchains zur Verfügung stellen: Game Credits und Kreds. Weitere andere Projekte haben sich ebenfalls angemeldet, um die Sicherheitsdienste von Komodo zu erhalten.

Es gibt viele kleine und mittelgroße Blockchain-Projekte mit großem Potential, aber auch einer großen Anfälligkeit. Wir hoffen den nötigen Schutz für diese neuen Projekte und für die Blockchain-Industrie als Ganzes geben zu können, damit sie wachsen und gedeihen können. Jedes Projekt verdient die Chance erfolgreich zu sein oder aus eigener Errungenschaft zu scheitern, ohne dass Störer von außen Einfluss genommen haben.

Für kleine Blockchain-Projekte ist es jedoch schwierig ein Netzwerk zu entwickeln, das stark genug ist, Angreifer abzuwehren. Das Mining neuer digitaler Münzen ist eine riskante Ressourcen-Verteilung, daher ziehen es viele Miner von Kryptowährungen vor, ihre Rechner auf etablierte Blockchains zu setzen. Auf diese Weise sehen sie eine höhere Rendite für ihre Investitionen.

Da sich immer mehr Projekte dafür entscheiden, sich an sicherenBlockchains wie Bitcoin zu beteiligen, entwickeln größere Netzwerke einen unüberwindlichen Vorsprung bei der Hashrate. Und eine große Hashrate sorgt für die Sicherheit einer Blockchain.

Bitcoin bleibt selbstverständlich das stärkste Netzwerk der Welt.

Die gewaltige Kraft des Bitcoin-Netzwerks lässt sich vielleicht am besten daran erkennen, wie viel Strom es verbraucht. Eine im Mai 2018 vom niederländischen Forscher Alex de Vries veröffentlichte Studie ergab, dass Bitcoin Mining etwa die gleiche Menge an Strom verbraucht wie die gesamte Nation Irland, das sind etwa 24 Terawattstunden Strom pro Jahr. Das bedeutet, dass Bitcoin-Mining jede einzelne Stunde 2,55 Gigawatt Strom verbraucht.

Obwohl die Umweltbedenken um diese Menge an Energieverbrauch wichtig sind, werden wir hier nicht auf diese Diskussion eingehen. Der Punkt ist, dass das Bitcoin-Netzwerk wahnsinnig leistungsfähig ist und in absehbarer Zeit zu keinem Zeitpunkt übertroffen werden wird.

Anstatt also mit Bitcoin um den größten Hashwert zu konkurrieren, warum sollte man nicht einfach den Schutz nutzen, den Bitcoin bereits durch den enormen Hashwert bietet?

Genau das macht Komodos Konsensmechanismus “delayed Proof of Work”.

Mit den Sicherheitsdiensten von Komodo können Sie Ihre Blockchain mit der Leistung des gesamten Bitcoin-Netzwerks schützen lassen. Das globale Bitcoin-Mining kostet erstaunliche 400.000 USD pro Stunde. Mit Komodo können Sie das gleiche Sicherheitsniveau erreichen, und das für einen winzigen Bruchteil eines einzigen Prozentpunktes der Kosten.

Wenn Sie an einer Partnerschaft mit Komodo zur Sicherung Ihrer Blockchain mit dPoW-Diensten interessiert sind, kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail: marketing@komodoplatform.com

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