Gedanken zu Open-World spielen #1

Gross, grösser, Open-World

Auf die Grösse kommt es an. Oder doch nicht?

Nein!

Abgehen muss es. Hab ich gehört. Irgendwo. Vor langer Zeit einmal, in einem weit, weit entfernten Schlafzimmer. Aber ANYWAY.

Ich bin seit meinen ersten Erfahrungen mit Grand Theft Auto eigentlich ein riesen Fan von frei begehbaren Welten. Es gibt nichts schöneres als sich zwischen den Missionen einem entspannenden Amoklauf auf den Strassen von Los Santos hinzugeben.

Irgendwann kannte man die Abkürzungen, Schleichwege oder die besten Sniper-Hotspots.

Natürlich schlief die Konkurrenz nicht und bald schon war der Markt überschwämmt mit Open-World-Titeln welche sich vermarkteten mit Sprüchen wie; “Die doppelte Grösse von Miami” oder; “Grösser als Kyoto”.

Geil, oder?

Theoretisch sogar sehr. Wer würde nicht gerne nach einem erfrischend monotonen Tag in der Fabrik nach Hause kommen um an der Konsole nsch Wahl noch eben 50 Stück Holz zu sammeln um endlich ein Stück näher an dem dämlichen Pfeilbogen zu sein.

Ach ja…Digital macht arbeit halt mehr Spass.

Genau das ist eines der grössten Probleme dieser Spiele. Eine Welt ohne abwechslungsreiche Quests und fesselnder Story kann noch so gross sein, besser macht sie das nicht.

Rockstar’s “Red dead redemption” verfolgte mit seinen zufällig auftauchenden Quests welche durch diverse Situationen wie u.a. Überfällen am Strassenrand einen interessanten Ansatz, der zusätzlich der Welt einen noch lebendiger wirkenden Touch gibt.

Viele Spiele wirken trotz grossen Welten voller Dörfer und Städten noch zu künstlich. Menschen und ihre Vehikel dackeln wie Zombies ihres Weges entlang ohne dabei interessant genug zu sein um sich zu fragen was sie wohl noch vorhaben…wobei…so fernab der Realität scheint’s wohl doch nicht zu sein.

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