Ein Ozean voller Sterne

Staubkörner schwebten in der Luft.

Die Hitze brannte, sanft, auf der Haut,

Der Strom der Moleküle erstarrte.

Alles verharrte,

eine Sekunde, Minute, oder Stunde,

wie lange genau war nicht klar.

Keiner merkte, ob die Welt leise tönte, oder sehr laut.

Die Blumen im Garten verströmten einen schweren, einschläfernden Duft.

Jede Bewegung fiel schwer in der stehenden, leicht aufsteigenden Hitze.

Wenigstens der Himmel war blau, hell; war da.

Es waren Tage wie dieser, als er zum ersten Mal sah,

dass die Welt alt war, viel älter.

Als er zum ersten Mal verstand, dass er zuschauen durfte.

Einfach nur zuschauen, da sein durfte er,

einfach nur da.

Früher — und das schien jetzt so lange her -

hatte er das Sein als Verbrechen begriffen.

Die Welt war zum hier da sein da,

kein Sinn, kein Verstand: so ward alles ihm wunderbar.

Er konnte nichts sagen, er konnte nur schreien,

durchs Schreien die Welten nach Innen und Außen entzweien,

so dass nur einer, nur eines übrig blieb:

die Welt als der, er, der sah,

was nach allen Explosionen und einmalig verkannten Situationen

noch von ihm selber, Außen wie Innen,

gemeinsam allein geblieben war.