Entweder führt #GillesMarchand @SRGssr unter völlig falschen Prämissen oder Leutschenbach brennt zu 71,6% (so?)

Jetzt geht es anders weiter. (Nein. Anders.)

Ist der Generaldirektor der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) eine Gefahr für #DearDemocray?

[Textsorte: Bekenntnis]

Andreas Glaser, Direktor Zentrum für Demokratie Aarau, erklärt einer jungen Journalistin anlässlich von #ADT18, dass “Digitalisierung” so manches verändert, aber im Wesentlichen alles beim Gleichen lässt. Wir stimmen vielleicht bald am Smartphone ab. Aber der Vorgang ist genau gleich. Bloss ein bisschen mehr aufpassen muss man: Im Internet lässt sich halt schon sehr viel mehr ungesicherte Information finden. Und immer so weiter. Ist Andreas Glaser ein einsamer Verharmloser? — Nein. Diese Haltung ist traditioneller journalistischer Mainstream. Nach der Abstimmung vom 4. März 2018 sowieso. Jetzt erst recht.

Dagegen arbeitet jener Soziologe aus Genf an der Spitze der SRG gänzlich anders. Der Blogger redet auch ohne Probleme mit ihm gänzlich unbekannten Podcastern. Will sagen: Er setzt um, was er sagt. Das müsste eigentlich verstörend, alarmierende, provokativ auf seine tausenden von Mitarbeitenden wirken. (Tut es aber grad gar nicht.)

Im Gegenteil. Die Rede geht unirritert von einer “digitalisierten Welt” in welcher “algorithmisch” Filterblasen und hermetisch abgeschlossene “Echoräume” generiert werden. Eine manipulative Umgebung in welcher ganz gezielt, hinterhältig und im versteckten punktgenau “Hirnamputierte” und andere “Vollpfosten” gesteuert und von “den Segnungen der Aufklärung” ausgeschlossen werden. “Öffentlichkeit” scheint ständig zerstört zu werden, was ausschliesslich und “alternativlos” durch ebenso ständiger Wiederaufbau geheilt werden kann. (Würde es so “ein dummer User” im Internetz aufschreiben, wärs vermutlich eine “Verschwörungstheorie”.) Es scheint aber, dass sich hinter so platt formulierte Ideen Wissenschaftler, Medienschaffende, wie auch Vertreter “aus Gesellschaft und Politik” stellen können. Und es gibt sogar Pensionisten, welche sich nicht scheuen, für diese gewichtige, stetige, unablässige Aufbauarbeit das Fragement der Radiotheorie von Bert Brecht zu zitieren. Ganz ohne jeden #Aufschrei.

http://communautic.org/ping das konvolut 6 monate — 4 Hashtags

#GillesMarchand als ätzende, desinformierende, gesellschaftszersetzende Gefahr?

¯\_(ツ)_/¯

#ServicePublic auf der Höhe der Zeit

Journalismus dort abholen, wo sie sind?

Das macht Philipp Meier, ein #CommunityDeveloper bei Swissinfo (SRG) ganz grossartig. Der Punkt ist bloss: #medienlǝsɥɔǝʍ zeichnen sich eben gerade dadurch aus, dass sie Anschlussverweigerungen realisieren. Aber eine Einführung in diese Gedankenwelt müsste wohl ein richtig richtiger Professor machen. Gell? Ok. Hier: Prof. Dr. Dirk Baecker:

Begegnungen Gilles Marchand

25. August 2017 | #SwissRadioDay #RDzrh
#SRGzmorge | communautic.org/ping — 4 hashtag — 6 monate beobachtung — ein #SNAPeriment

(BEIDE LISTEN WERDEN LAUFEND ERGäNZT)

Anderes Anders Machen | Umgang mit Information auf der Höhe der Zeit | #medienlǝsɥɔǝʍ

Was tun?

Es braucht ein neugieronautisches Labor, in welchen auf die Herausforderungen experimentell reagiert werden kann.

  • Nicht Menschen kommunzieren, sondern Kommunikation.
  • Nicht Dinge kommunzieren, sondern Kommunikation.
  • Der Kommunikation ist es egal was kommunziert. Was kommunziert, kommuniziert. Punkt.

Ein #ServicePublic auf der Höhe der Zeit, würde keine einzige Sendung beinhalten. Keine Einzige. (Sorry)

#meme rebell.tv

Lernen von der Schweiz” (Serie)

Zu diesem Eintrag passen diese früheren “Passagen&Fragemente”:

communautic.org | irgendwas mit communites

DAS MANIFEST der Ordnung durch Computer

(…)

(7) The Next Organization Will Not Be Organized. 
(8) There Is No Such Thing As A Next University. 
(9) Human Beings Are Useful in Networks or Waste.

(…)

Zum Manifest | Veröffentlichung demnächst in einem Sammelband: #PaulWatzlawick re:loaded

podcasts mit #medienwissenschafter
DIE FORM DER UNRUHE® | #dfdu AG | asylstrasse 9 | ch 8032 zurich | dfdu.org | sms(ät)dfdu.org

Stefan m. Seydel/sms ;-)

(*1965), M.A., Studium der Sozialen Arbeit in St. Gallen und Berlin. Unternehmer, Autor, Künstler.

Ausstellungen und Performances in der Royal Academy of Arts in London (Frieze/Swiss Cultural Fund UK), im Deutsches Historisches Museum Berlin (Kuration Bazon Brock), in der Crypta Cabaret Voltaire Zürich (Kuration Philipp Meier) uam. Gewinner Migros Jubilée Award, Kategorie Wissensvermittlung. Diverse Ehrungen mit rocketboom.com durch Webby Award (2006–2009). Jury-Mitglied “Next Idea” Prix Ars Electronica 2010. Bis 2010 Macher von rebell.tv. Co-Autor von “Die Form der Unruhe“, Umgang mit Information auf der Höhe der Zeit, Band 1 und 2, Junius Verlag Hamburg. Mitglied im P.E.N.-Club Liechtenstein. Er war drei Jahre Mitglied der Schulleitung Gymnasium Kloster Disentis. Seit Sommer 2014 lebt und arbeitet er in Zürich: #dfdu.org AG, Konstellatorische Kommunikation. (Entwicklung von Pilot und Impulsprojekten, gegründet 1997 mit Tina Piazzi)