DEFINITION #SmartSetting (Work in Progress)

Die Herausforderung ist nicht: 1:1, 1:n, n:1 — Die kommunikative Herausforderung ist n:n

Unter einem “Setting” verstehen wir eine “gestaltete, kommunikative Situation”.

#SmartSetting

nennen wir eine solche Situation, wenn Menschen in einer

  1. computer vermittelten Kommunikation #cvK
  2. an einer “intentionalen Frage” #lemma
  3. verbindlich und freiwillig (“herrschaftsfrei”)

arbeiten.

#SmartSetting

1 | Non and Computer mediated communication #CmC

AND

2 | Acceptance to work on a common Question #IntentionalQuest

AND

3 | Commitment without binding

Aktuell wird die Definition innerhalb von #CastelbergerNode (eine Intervention von #QDw3c) bearbeitet und dient der weiteren Vorbereitung auf eine Veranstaltungsserie in Zusammenarbeit mit der ZhdK. Informationen dazu folgen in Kürze.)

WORK IN PROGRESS

[Textsorte: Traum, Bekenntnis]

Was ist ein gutes Beispiel für ein #SmartSetting?

Wikipedia

Zu 1) Die Arbeit und das Ergebnis wird mittels “Computer vermittelter Kommunikation” #CvK ermöglicht. Und durch die Integration von Wikidata, können auch Maschinen offensiv “mitarbeiten”.

Zu 2) Die Diskussion, ob das verhandelte Lemma (innerhalb des Wortfeldes) sinnvoll ist oder nicht, wird auf der Diskussionsseite zum dazugehörigen Lemma diskutiert, nicht im Eintrag selbst. Die Akzeptanz zur Arbeit an dieser Frage (Lemma) und nicht an einer anderen, ist qua Technik (Software) gegeben.

Zu 3) Es ist völlig egal, ob jemand ein einziges Mal ein einziges Komma im Eintrag verschiebt, oder ganze Abschnitte und Umstellungen beigetragen werden. Es spielt einfach keine Rolle.

Ablauf

Vergleich dazu die Notizen auf #CastelbergerNode (Einführung)

Chronologie der Übungssettings

28. Oktober 2018, #PaulWatzlawick 4.0 (Zürich)

Zum Video | Bemerkungen: Zum ersten Mal mit einem Konferenzmodul von Logitech | Arbeit mit Hangout/Youtube | 2 Accounts hätten zusätzlich mitarbeiten wollen, die habe ich übersehen. Frage: Braucht es die Rolle einer Moderation, welche sich ausschliesslich um das Setting kümmert? Was kann dieses Setting gut? (Wie können diese Teile verstärkt werden?) Entwickeln sich Regeln? (Begrüssung von neu dazukommenden, Verabschiedung, Metakommunikation: Was machen wir heute? etc.)

17. Oktober 2018, 16–18h, Fischerstiege Wien

Zum Video | Bemerkungen: Keinerlei Kuration/Begleitung des Streams. Nur “dokumentarisch” abgelegt. | Arbeit mit Youtube, ohne Hangout.

7. September 2018, 16–18h, dfdu AG, Asylstrasse 9, 8032 Zürich

Zusammenfassung in #pngpng | Zum Video | Bemerkungen: Kein Konferenzsetting am Ort des Gastgebers. | Arbeit mit Hangout/Youtube | Erkenntnis: Damit die verschiedenen Teilnehmende sich treffen können, müssen sie sich in einem je eigenen Geräte trennen.

“Die Unterscheidung An-/Abwesend ist gelöscht.”

“Die Liste der gelöschten Unterscheidungen”, Kap. 3, Die Form der Unruhe, Band 2, Tina Piazzi, Stefan M. Seydel, Junius Verlag Hamburg, 2010 (Das ganze Kapitel als PDF)
sms2sms: “Was passiert, wenn wir eine Unterscheidung löschen?”
Dirk Baecker: Dann stehen wir zunächst mit leeren Händen da…
(Archiv rebell.tv)

“Etwas zur Sprache bringen…”

Die Suche nach Worten zur Beschreibung des Settings… 
(Status: Brainstorming)

Account

  • Beschreibung eines Profils (kann auch das Profil eines Bots sein)
  • Etwas, wo mit in einem Conferencing “gerechnet” werden kann/muss

Conferencing

  • Ein Setting, in welchem Accounts (auf Einladung) “mitarbeiten”

Host

  • GastgeberIn
  • Account, welcher zum Conferencing einlädt (Gatekeeper!)

Lurker

  • Am Geschehen so mit dabei sein, dass andere Mitarbeitenden es nicht für wahr nehmen (können).

Mitarbeiten

  • Im #SmartSetting angemeldet
  • anzeigen lassen, sichtbar machen, dass Account “mitarbeitet”

Troll

  • Durch Interaktion den aktuellen Verlauf so beeinflussen, dass es nicht gleich weiter gehen kann.

(…)

(…)

Gruppen von Mitarbeitenden

Mitarbeitende

  • Accounts, welche im Conferencing sichtbar sind
  • (…)

Im Chat kommentieren, verlinken etc.

  • Accounts, welche im Chat sichtbar sind

Auf Social Media zum vereinbarten Hashtag teilen, verlinken, kommentieren

  • Accounts, welche vereinbarten Hashtag nutzen und Bezug zum Conferencing erahnt werden kann
  • (…)

In einem Blog bezug nehmen auf das Video/Stream

  • Links setzen in einem Text
  • Kritik machen
  • Reflektion leisten
  • (…)

Remakes machen

  • Mit dem Material etwas (anderes) machen…
  • (…)

Im Conferencing mit Ton und/oder Bild mit dabei sein

  • Unter Bedingung Hangout/Youtube muss dazu eMail Adresse an Gastgeber/Host geschickt werden.
  • Verlust von Anonymität für “Normaluser”
  • (…)

(WORK IN PROGRESS)

Ablauf:
- Den Stream Hangouts/Youtube 15 Minuten vor dem Beginn der Konferenz öffnen, damit die Teilnehmenden sich einrichten können.
- Dafür lasse ich eine Slideshow laufen, in welchem ich aktuelle Informationen anzeigen lasse.
Da ich mit zwei Bildschirmen arbeite, kann ich den einen Bildschirm freigeben, darin zusätzlich auch noch eine Uhr einbinden. Zum Beispiel: https://uhr.ptb.de/ (Das macht auch gleich deutlich, dass der Stream wirklich läuft.)
- Ich öffne das Chatfenster — das muss ich aktuell zusätzlich in eigenem Account am Handy laufen lassen — und kann bei Einrichtungsschwierigkeiten (begrenzt) unterstützen.
- Test, ob die Handzeichen der Grossgruppenmoderation genutzt werden können, um sich visuell/non-verbal zu verständigen.

Interessen:
- Ist die Technik so niederschwellig, dass ein konzentriertes, inhaltliches Gespräch möglich ist?
- Entwicklung einer Sprache. Zum Beispiel: Wie nennen wir jene, welche im gleichen Raum körperlich anwesend sind? (Oder braucht es gar keine solchen Wörter? Sind einfach alle Teilnehmende und möglichst viele Teilgebende?)

Fallbeispiele für die Überprüfung

Chronologie einer Gesprächsreihe (aufsteigend)

(…)

(7) The Next Organization Will Not Be Organized. #ANARCHkonf

(8) There Is No Such Thing As A Next University. #NextSociety

(9) Human Beings Are Useful in Networks or Waste. (vergl. Zygmunt Bauman)

(…)

#wikinews_ch
twitter, soundcloud, instagram, snapchat … handle: sms2sms

Stefan m. Seydel/sms ;-)

(*1965), M.A., Studium der Sozialen Arbeit in St. Gallen und Berlin. Unternehmer, Autor, Künstler.

Ausstellungen und Performances in der Royal Academy of Arts in London (Frieze/Swiss Cultural Fund UK), im Deutsches Historisches Museum Berlin (Kuration Bazon Brock), in der Crypta Cabaret Voltaire Zürich (Kuration Philipp Meier) uam. Gewinner Migros Jubilée Award, Kategorie Wissensvermittlung. Diverse Ehrungen mit rocketboom.com durch Webby Award (2006–2009). Jury-Mitglied “Next Idea” Prix Ars Electronica 2010. Bis 2010 Macher von rebell.tv. Co-Autor von “Die Form der Unruhe“, Umgang mit Information auf der Höhe der Zeit, Band 1 und 2, Junius Verlag Hamburg. Mitglied im P.E.N.-Club Liechtenstein. Er war drei Jahre Mitglied der Schulleitung Gymnasium Kloster Disentis. Seit Sommer 2014 lebt und arbeitet er in Zürich: #dfdu.org AG, Konstellatorische Kommunikation. (Entwicklung von Pilot und Impulsprojekten, gegründet 1997 mit Tina Piazzi)