Influencer Marketing? Sexmarketing!
Katja baut sich einfach eine Porno-Marke auf. Frei nach dem Vorbild von Katie Price, aber mit (mehr) Web. Ihr überspitze Zielgruppe hat eben ein Hormonthema und das verkauft sie gleich mit an ihre Werbekunden. Es ist einfach ein Business-Modell und da braucht jetzt niemand peinlich berührt zu gucken. So ist das einfach bei Product Placement.
Ich finde es aus der Sicht des Softwareherstellers nachvollziehbar, dass sie das Placement geschaltet haben. Dort geht es nicht um Niveau oder Ethik. Sondern um Verkäufe in der richtigen Zielgruppe. Das wird immer gerne vergessen. Und warum nicht mal in diesem Gewässern fischen und vielleicht sogar noch die PR mitnehmen?
Ist Sex oder das Bedürfnis danach jetzt unmoralisch? Die Bedürfnisse nach Essen, Trinken, Schutz oder Glaube dürfen ja auch genutzt werden. Also macht Katja halt Sexmarketing.
Influencer hin oder her.
Alle, die den Link in der PR angeklickt haben, die wurden influenct. Die Fans von Katja, ja, die haben es auch gesehen. Vermutlich. Also, weil sie die Hände noch im Taschentuch hatten und sich gerade so angenehm schwer fühlten, dass sie nicht weg klicken konnten.
Das ist mit ein Grund, warum ich als Unternehmen bei Product Placements eher auf Affiliate-Modelle setzen würde, als auf Festpreise. Und ich würde vermutlich über Crosspromotions nachdenken.