The Raja Photo Pack in Frankfurt

Review: “Raja Photo Pack” by ETHNOTEK

Sven-Oliver Schibat
Sep 4, 2018 · 13 min read

If you’re not into German: There’s an english version bellow!

Viele Fotografen sind ein Leben lang auf der Suche. Auf der Suche nach der perfekten Kameratasche oder dem perfekten Fotorucksack. Nicht selten hat ein Fotograf deutlich mehr als eine solche Tasche zuhause und nicht selten erweist sich die Tasche, die eben noch perfekt zu sein schien, nach einigen Tagen, Wochen oder Monaten als doch nicht ganz so perfekt und die Suche fängt wieder von vorne an.

Man kann nie genug Fotorucksäcke haben

Bei mir im Regal türmen sich sechs solcher Taschen: Ein Rucksack und eine Umhängetasche von Crumpler, ein Rucksack von LowePro, der Everyday Messenger und der Everyday Backpack von Peak Design — und seit dieser Woche auch noch der Raja Photo Pack von Ethnotek, den es aktuell noch gar nicht gibt, bzw. dessen Realisierung man gerade bei Kickstarter unterstützen kann, von dem ich aber ein Vorserien-Exemplar vom Hersteller geschickt bekommen habe, um ihn vorab unter die Lupe nehmen zu können. Mit dem Hinweis übrigens, unbedingt auch das zu berichten, was nicht so optimal an dem Rucksack ist. Das hier wird also ganz sicher keine Lobhudelei, nur weil ich das Produkt “für lau” bekommen habe.

Von links nach rechts frisch aus dem Versandkarton: Der Kota Camera Strap, der Hüftgurt für den Rucksack, der Raja Photo Pack und die Desa Sling Pouch / What I got from Ethnotek (from left to right): The Kota Camera Strap, the Waist Belt, the Raja Photo Pack and the Desa Sling Pouch

Zusammen mit dem Rucksack “Raja Photo Pack” habe ich auch noch die Sling-Tasche “Desa Sling Pouch” und den Kameragurt “Kota Camera Strap” erhalten. Bei Kickstarter wäre das der Inhalt des “Raja Bundle” für 378 Dollar. All diese Dinge habe ich ausführlich auf Herz und Nieren getestet, am ausführlichsten aber den Rucksack (die Reviews des Strap und der Pouch folgen demnächst!).

Das zeichnet Ethnotek-Produkte aus

Die Ethnotek-Produkte haben ein ziemlich markantes Design mit hohem Wiedererkennungswert. Auf der Vorderseite enthalten die Taschen alle einen Stoffbezug mit Ethno-Mustern, oft recht bunt. Bei den Rucksäcken sind diese Stoffbezüge auswechselbar und werden “Thread” genannt. Die Threads lassen sich nachkaufen. Quasi eine Handyhülle für Rucksäcke. Die Threads werden in Indien, Guatemala, Indonesien, Vietnam und Ghana in kleinen Betrieben von Hand hergestellt. Den Ethnotek-Machern ist es wichtig, dass es sich bei ihren Produkten nicht um industrielle Massenware handelt, sondern dass die Threads und auch die Rucksäcke unter fairen Bedingungen produziert werden.

Evolution statt Revolution

Der “Raja Photo Pack” ist für Ethnotek-Kunden auf den ersten Blick kein Unbekannter: Nicht nur der Name erinnert an den bereits im Sortiment vorhandenen Rucksack “The Raja”, sondern der Photo Pack sieht auch so aus. Ethnotek haben das Rad hier nicht neu erfunden, sondern das bereits erprobte und erfolgreiche Produkt “The Raja” weiter modifiziert und weiter entwickelt und daraus den “Raja Photo Pack” gemacht.

So ordentlich kann es im Inneren des Raja Photo Pack aussehen. Bei mir sieht es etwas anders aus, wie man weiter unten sehen kann. (Foto: Ethnotek) / You can organize your Raja like this — or like I did it (watch below). ;-) (Photo: Ethnotek)

Größter Unterschied zu “The Raja”: Beim “Raja Photo Pack” lässt sich die Front des Rucksacks öffnen, hinter der sich das große Fach für Kamera & Co. verbirgt. Dazu muss man den Thread ein Stück weit lösen. Erst dann kommt man an das Innere des Haupt-Fachs. Dieses lässt sich durch Schaumstoff-Trenner mit Kletthalterungen völlig frei anpassen, die man auch komplett entfernen kann. Im Gegensatz zu anderen Rucksäcken mit einem ähnlichen Zugang handelt es sich bei dem Fotofach jedoch nicht um einen Würfel, den man als Ganzes bei Bedarf einfach schnell rausnehmen und wieder einsetzen kann, sondern tatsächlich um einzelne Bauteile. Sprich: Hat man einmal die perfekte Konfiguration gefunden und will den Innenraum des Rucksacks temporär für etwas anderes nutzen, muss man diese Konfiguration zerstören und später wieder neu aufbauen. Einerseits umständlich, andererseits spart es natürlich Platz.

Diese Membran trennt den oberen Bereich vom Hauptfach. Hier kann man zum Beispiel eine Jacke oder Proviant verstauen. / This is the divider which seperates the top of the bag from the main compartment. A good place for a jacket or something to eat for your trip.

Eine weitere Möglichkeit, um an seine Kamera zu kommen, ist ein Schnellzugriff von der Seite. Einfach rechts an der Seite den Reißverschluss öffnen und schon kann man die Kamera herausnehmen. Das geht schnell und einfach und kennt man bereits von zahlreichen anderen Fotorucksäcken.

Das Fotofach und der obere Teil werden durch eine Art Membran voneinander getrennt. So kann man das Innere des Rucksacks in zwei Bereiche aufteilen oder es als ein großes Fach nutzen. Gut geeignet zum Beispiel, um im unteren Teil das Kameraequipment zu transportieren und oben zum Beispiel die Verpflegung für die Wanderung eine Jacke zu verstauen. Der Rucksack fasst insgesamt 30 Liter.

Viele Fächer

Über den Schnellzugriff von der Seite komme ich schnell an Kamera und Wechselobjektiv. Oben: Eine Tasche, in die man Powerbank, Speicherkarten und ähnliches packen kann. / From the side you’re able to reach your camera and maybe a lens real fast.

Auf der rechten Seite befindet sich, wie bereits erwähnt, der Schnellzugriff für die Kamera. Die Lasche dieses Fachs enthält ein Reißverschlussfach, in dem sich zum Beispiel Batterien, Speicherkarten oder Kabel unterbringen lassen. Auf der linken Seite des Rucksacks befindet sich eine ähnliche Lasche, durch die man aber nicht an das Innere des Rucksacks kommt. Hier befindet sich ein Fach, in dem man zum Beispiel ein Notizbuch verstauen kann oder Filter für die Kamera. Allerdings: An dieser Lasche befindet sich auch der Flaschenhalter und der ist recht knapp bemessen. Mit darin befindlicher 0,5-Liter-Thermo-Flasche konnte ich den Reißverschluss des Fachs nicht schließen und nachdem ich die Flasche einen Tag darin spazieren getragen hatte, hatte ich ein gebogenes Notizbuch, das sich in dem Fach dahinter befand. Da war bei meiner Version des Rucksacks also ordentlich Druck drauf. Hier sollte man aber beachten, dass es sich bei meinem Exemplar nicht um das finale Modell handelt, sondern um ein Vorserienmodell. Da könnte bis zum Ende der Kickstarter-Kampagne also noch einiges angepasst und verbessert werden.

Diese Tasche erreicht man nur, wenn der Rucksack vollständig geöffnet ist.

Ein weiteres Reißverschlussfach befindet sich an der Rückwand der Frontklappe. Hier kommt man von außen aber nur recht umständlich ran, weil man dafür das Hauptfach von vorne öffnen muss. Eine letzte Tasche ist vorne im Thread versteckt. Der Zugriff darauf befindet sich hinter dem oberen Querriemen und ist praktisch nicht zu sehen. Eine Art Geheimfach also. Tatsächlich ist diese Tasche am besten geeignet, um im Alltag schnell etwas zu verstauen und verfügbar zu haben. Für alle anderen Taschen braucht man einen Moment, um an ihren Inhalt zu kommen.

Hinter dem oberen Querriemen befindet sich der Zugang zu dem “Geheimfach”. Von außen nicht sichtbar und trotzdem schnell und leicht zu erreichen.

Knapp bemessenes Notebookfach

Sitzt ziemlich eng: Der Reißverschluss an meinem 2011er Macbook Pro. / My 2011 Macbook Pro is nearly too large for the Laptop-Compartment. But it fits!

Notebooknutzer finden auf der Rückseite das Notebookfach. Dieses ist groß genug für ein 15-Zoll-Notebook. Ich hatte allerdings beim ersten Einsatz das Problem, dass mein 2011er Macbook Pro einfach nicht hinein passen wollte. Es war zu dick. Nach einem Tag tragen hatte sich beim Rucksack wohl irgendwas geweitet, denn am Abend probierte ich es noch einmal und seltsamerweise passte das Notebook dann hinein. Sehr, sehr knapp, aber gerade so, um den Reißverschluss schließen zu können. Jake von Ethnotek hat mir aber schon geschrieben, dass ich nicht der Einzige mit diesem Problem sei und dass man da bei der finalen Version nachbessern wolle. Ein Tablet-Fach gibt es nicht.

Zusätzliche Befestigungsmöglichkeiten

Passt sehr gut über den ganzen Rucksack, auch wenn er voll beladen ist: Der Regenschutz. / Fits well even if the Raja is really full: The Rain Cover.

Die Gurte auf der Vorderseite sind zum Beispiel für ein Stativ gedacht. Man kann aber natürlich auch eine Jacke oder eine Decke dort befestigen. Unter dem Rucksack befindet sich der Zugriff auf den Regenschutz: Das Rain Cover lässt sich schnell herausziehen und umhüllt sicher den ganzen Rucksack, auch wenn er richtig voll ist. Letztes Feature: Auf der Rückseite kann ein Beckengurt angebracht werden, der nicht nur den Tragekomfort erhöht, sondern auch noch weitere Möglichkeiten bietet, sein Equipment zu verstauen: Zwei Fächer links und rechts innerhalb des Gurts sind per Reißverschluss zugänglich, an den Seiten befinden sich Schlaufen, an denen man zum Beispiel Objektivköcher befestigen kann. Der Gurt kann auch alleine getragen werden, was zum Beispiel praktisch sein kann, wenn man als Konzertfotograf im Graben Wechselobjektive dabei haben will, ohne zum Rucksack greifen zu müssen.

Positiv

Passt einiges rein: Zwei Bodies und vier Objektive sind kein Problem. Ist dann nicht mehr so ordentlich wie auf dem Foto von Ethnotek, aber alles findet seinen Platz. / You can put a lot inside the Raja: Two Pro-DSLR-Bodies and four lenses are no problem.

Was mir am Raja besonders gut gefällt, ist sein eigenständiges Design. Der Thread fühlt sich angenehm an, sieht schön aus und ist einfach mal was anderes. Der Rucksack ist von der Bauweise her eher flach, ohne dabei steif zu sein. Durch sein relativ weiches Material kann man dabei auch Dinge darin verstauen, die eigentlich zu hoch für die Form des Rucksacks sind. So beulen sich die Seitenfächer zum Beispiel nach außen, anstatt nach innen und nehmen so nicht so viel Volumen im Innenraum weg. Mit 30 Litern Fassungsvermögen passt allerdings einiges in den Rucksack rein. Ich habe darin mein Standard-Konzertfotografie-Equipment ohne große Probleme unterbringen können. In meinem Fall sind das zwei Pro-DSLR-Bodies (Canon 5D mit Batteriegriff) und vier Objektive (70–200mm f2.8, 50mm f1.4, 10–20mm f4.5, 24–70mm f2.8), mein Macbook Pro mit Ladegerät und mein Blackrapid-Kameragurt. Der Rucksack taugt gleichzeitig aber auch wunderbar als Alltags- oder Urlaubsbegleiter.

Ein guter Platz für Schlüssel, Bahnkarten und Kopfhörer: Das “Geheimfach” auf der Vorderseite. / A good place for things like keys and earbuds: The secret pocket in the Thread.

Das “Geheimfach” auf der Vorderseite des Thread ist dabei super, um zum Beispiel die Haustürschlüssel oder den Geldbeutel dort zu verstauen und schnell verfügbar zu haben. Die Membran im Hauptfach finde ich praktisch, um zwischen zwei getrennten oder einem großen Bereich wechseln zu können. Während unten die Kameraausrüstung liegt, passen oben noch der Kopfhörer und die Jacke rein. Dabei steht der Rucksack in der Regel immer aufrecht. Der Rucksack ist ziemlich gut ausbalanciert und fällt nicht sofort um, wenn man ihn auf den Boden stellt. Sehr gut! Last but not least ist mir das nachhaltige Konzept hinter dem Rucksack sehr sympathisch: Mit der Herstellung dieses Rucksacks werden kleine Handwerksbetriebe in Indien & Co. (siehe oben) unterstützt, während beim Rest ebenfalls auf umweltverträgliche Produktion gesetzt wird.

Negativ

Der Raja ist schon ein ziemlich guter Fotorucksack, aber nicht perfekt: Der Zugriff auf das Equipment im Hauptfach ist recht zeitaufwändig. Es gibt fünf Verschlüsse, die vorher geöffnet werden müssen, dann müssen noch der Thread gelöst und ein Reißverschluss geöffnet werden — und dann endlich ist man bei seinen Objektiven. Das ist gut, weil einem niemand unbemerkt etwas aus dem Rucksack entwenden kann, aber auch schlecht, weil man nicht “mal schnell” ein Wechselobjektiv hervorholen kann, wenn sich ein Motiv bietet.

Man muss erst den Thread lösen, bevor man den Reißverschluss für das Hauptfach öffnen kann. / You first have to fold down the Thread before you can open the Zipper of the main compartment.

Worüber man streiten kann, ob es gut oder schlecht ist: Um das Hauptfach öffnen zu können, muss man den Rucksack mit der Rückseite nach unten legen. Das ist einerseits gut, weil der Thread nicht mit dem schmutzigen Boden in Kontakt kommen muss. Er ist immerhin aus Stoff und könnte da schnell schmuddelig werden. Andererseits ist es schlecht, weil die Rückseite mit der Kleidung in Kontakt kommt und eventueller Schmutz vom Boden so an die Kleidung kommen kann. Hier muss jeder selbst entscheiden, ob das ein Vor- oder ein Nachteil ist. In diesem Zusammenhang ebenfalls schlecht: Um den Rucksack oben zu verschließen, muss mal den Thread aufrollen und mit einem Gurt fixieren.

Ist der Reißverschluss offen, kann man vollständig auf das Hauptfach zugreifen. / After you’ve opened the Zipper, you’re able to reach everything in the main compartment.

Das ist dann nicht so glücklich gelöst, wenn man das Hauptfach aufklappen will. Dann nämlich muss man diesen Gurt lösen und das, was sich im oberen Bereich des Rucksacks befindet, fällt durcheinander und bevor man den Rucksack wieder schließen kann, muss man im Zweifelsfall erst noch im Inneren des Rucksacks aufräumen. Zudem muss man aufpassen, dass oben nicht kleinere Gegenstände rausfallen, während der Rucksack auf dem Boden liegt, denn es gibt oben keinen Reißverschluss, sondern nur zwei Druckknöpfe.

Wie bereits erwähnt, passt ziemlich viel Equipment in den Rucksack. Wer jedoch mit richtig großen Objektiven arbeitet (400m f2.8 zum Beispiel), der wird hier Platzprobleme bekommen. Für Outdoor- oder Sportfotografen ist der Rucksack also eher nichts.

Letzter Kritikpunkt: Der Reißverschluss des Hauptfachs lässt sich nicht bis zum Ende des Hauptfachs öffnen. Da kann es vorkommen, dass man Objektive, die am Boden des Rucksacks liegen, nicht herausnehmen kann, ohne vorher erstmal andere Objektive rausnehmen zu müssen.

Ganz wichtig: Der Rucksack, den ich hier getestet habe, ist ein Vorserienmodell! Ich habe meine Beobachtungen an Ethnotek weiter gegeben und es ist gut möglich, dass sie in der finalen Version zum Teil behoben sein werden.

Das 70–200mm ist hier nur schwer zu erreichen, da die Klappe sich nicht vollständig öffnen lässt

Fazit

Auch wenn der “Negativ”-Teil länger wirkt ist als der “Positiv”-Teil: Ich habe den Raja wirklich lieb gewonnen und werde ihn auch weiterhin mit Freude verwenden. Ich mag das kompakte Design, der Rucksack fühlt sich gut an, er lässt sich individuell und sehr variabel einrichten und verwenden, es passt ziemlich viel Equipment rein, die Tragegurte sind sehr gut gepolstert und bequem geschnitten, das Rückenpolster ist sehr bequem und das eingebaute Rain Cover sehr praktisch. Wer einen nachhaltig produzierten und gut verarbeiteten Fotorucksack sucht, der nicht wie jeder andere Rucksack aussieht, sollte sich den Raja unbedingt anschauen!

Der Raja Photo Pack ist ebenso wie die Desa Sling Pouch und der Kota Strap aktuell bei Kickstarter erhältlich. Schauts Euch an! Sind schöne Produkte von einem sympathischen Unternehmen!

+++ English Version +++

The „Raja Photo Pack“ by Ethnotek is based on the Ethnotek-backpack „The Raja“, which is available in two sizes: 30L and 45L. The „Raja Photo Pack“ comes with 30L and a lot of features for photographers: In this version, you can open the backpack from the top, like „The Raja“, from the left side and from the front. To open it from the front, you have to roll down the „Thread“ (which is the woven fabric on the front of the bag), open the zipper and fold back the whole front panel. From there you have access to the main compartment, where you organize your gear with padded dividers. On both sides of the backpack you have zipped pockets for things like notebooks or memory cards. On the bottom of the backpack you can find a rain cover which covers the backpack even if it’s fully loaded.

Sehr gut gepolstert: Die Tragegurte und die Rückseite des Rucksacks. / Well padded: The straps and the back of the backpack.

The shoulder straps and the back of the backpack are well padded. The Raja Photo Pack is comfortable to wear even if you carry a lot of equipment. On the back you can find a Laptop-Compartment which fits computers up to 15 inches. It’s a bit too tight for my 2011 Macbook Pro, but it fits. Jake from Ethnotek told me, that I’m not the only person with this problem and that they will fix this in the final version for their Backers.

There is an additional waist belt available which can make it more comfortable to carry heavy stuff for a long time. Inside the belt there are two pockets for memory cards or filters and on the outside there are some attachment points for lens bags or something like that. You can use the waist belt without the Raja, which makes it a perfect add-on for people like Wedding-Photographers or Event-Photographers who want to have their gear in reach without carrying a backpack the whole time.

What I like about this backpack

The front of the bag is covered by this beautiful woven “Thread”

The design and the sustainable concept behind this backpack. Every Thread is handmade by small companies in India, Ghana, Indonesia, Vietnam and Guatemala. Beautiful work which is a pleasure to touch! The photo gear is really safe inside the back: Everything is well padded and it’s nearly impossible to open the main compartment without getting recognized. For me as a Performance-Photographer there is enough space for all my gear: Two Pro-DSLR-Bodies, four lenses, my Macbook Pro plus charger and the Blackrapid-Straps are no problem for this backpack. And when I’m not on the road as a photographer, this bag is the right place for all my everyday-carry.

What I don’t like about this backpack

You can see: My Moleskine isn’t plain anymore

It is so safe, that you need some seconds to open it and grab the lens you need right now. You can grab your camera easily through the side-access of the backpack, but it takes some time to get to the lenses. Second: The bottle holder on the side of the backpack is so tight, that my Moleskine, which I carry in the pocket under the bottle, is now „curved“. Third: There is a pouch on the back of the front panel which I can only access, if I open the whole front. It’s nearly impossible to get something out of it from the top or from the side. Fourth: As I mentioned above, there is enough space for my regular concert-setup. But if I were an Outdoor-Photographer or a Sports-Photographer with a really large lens like an 400mm f2.8 or larger, this backpack might be too small / too flat for me. And the last thing: When you want to open the front panel, you have to lay the backpack on it’s back. This means that the beautiful Thread stays clean, but it means also, that the back of the backpack gets dirty — and that your clothes could get dirty, too, when you put the backpack back on your shoulders.

Important: This backpack is not the final version! I’ve sent all the not-so-perfect-things to Ethnotek and it’s possible, that some or all of these things will be different in the final version for the Backers!

Final words

Ethnotek made a lot things right with this backpack. I really love using the Raja Photo Pack and I think I will take it to a lot of great concerts and travel-destinations! It’s well crafted, it can carry a lot of stuff, it’s compact and it doesn’t look like every other backpack. It’s not THE perfect backpack, especially if you carry more or larger gear than me, but if you’re into sustainability or you’re looking for a photo backpack with some lovely details, than this might be the right backpack for you! I can definitely recommend it. If you’re now interested in the „Raja Photo Pack“: It’s available right now for a special price on Kickstarter. Don’t miss it!

Disclaimer: The great people from Ethnotek sent me this wonderful backpack for free. But this doesn’t mean that I tell you positive things just to please them. If this backpack wasn’t worth buying it, I would tell you! They haven’t paid me for this review.

Sven-Oliver Schibat

Written by

Musician (@lagomorpha) and Performance Photographer (http://3songsohneblitz.de )