Afrika Afrika … Zambia to Zanzibar

Stefan
Stefan
Feb 25, 2017 · 3 min read

Wenn man lange nix gehört hat, gibt es meistens viel zu erzählen. Stimmt auch hier. Weil wir nicht jedes Detail aufschreiben können und man sich aber viel zu schnell in den ganzen Details verzettelt, wenn man immer chronologisch schreibt, mach ich das jetzt ein bisschen anders :) Hier gibt’s erstmal den groben Plan und dann nach und nach nochmal eine Episode zwischendurch.

Die komplette Tour als Karte: https://drive.google.com/open?id=1osZLKl1Ng09qBMUwELh1ba009rE&usp=sharing

Unser erster Stop in Sambia war natürlich Livingstone. Dort haben wir die Victoria Falls gesehen und hatten zum ersten Mal richtig Regenzeit.

Victoria Falls — gut gefüllt dank der guten Regenzeit dieses Jahr

Das nächste große Ziel war der kleine Ort Kapiri Mposh zwischen der Hauptstadt Lusaka und Kitwe. Dort treffen sich die zwei wesentlichen Zuglinien Sambias. Eine von ihnen, der TAZARA, führt nach Dar Es Salaam in Tansania und wir haben gehört, es sei einer großartige Fahrt. Die andere ist die Nord-Süd Verbindung zwischen Livingstone und Kitwe.

Leider sind die Züge nicht “in sync” und wir wollen keine 3 Tage in Kapiri versauern. Also nehmen wir die Strecke nach Norden nur bis Lusaka und fahren von dort aus weiter mit dem Bus. Wir machen noch einen Halt in Kabwe, der letzten Stadt vor Kapiri.

Das Monument zur sambischen Unabhängigkeit 1964 in Lusaka
Eine Grundschule in Kabwe unterrichtet Computer und Französisch

Am nächsten Morgen fahren wir früh los, um am Mittag in einem kleinen Ort mit einem großen Bahnhof in einen sonderbaren Zug zu steigen, der uns über 1800km bis an die afrikanische Ostküste bringen soll.

Kurz vor dem Ziel in Kapiri Mposhi finden wir endlich das erste Schild
Es gibt ein richtiges Bordrestaurant, serviert wird leider nur Chicken, Beef, Pommes und Nshima.
Der Zug tuckert in gemütlichem Tempo quer durch die nicht enden wollende Wildnis

64 Stunden und dreimal Schlafen später steigen wir in Dar Es Salaam wieder aus und sind überzeugt, dass sich jede Minute gelohnt hat. Es ist 7 Uhr morgens und erst etwa 25°C warm. Den Weg zur Fähre nach Sansibar zu Fuß zu gehen, ist jetzt eine sehr willkommene Abwechslung. Als wir am Mittag am Strand von Stone Town ins Wasser springen, hat sich einmal mehr um uns herum so vieles verändert: vom zentralafrikanischen Plateau auf 1300m Höhe herunter bis auf Meeresspiegel, von dem kleinen Ort im Nirgendwo in ein weltbekanntes Urlaubsziel, vom christlichen Sambia ins muslimische Sansibar, vom bisher kulinarisch leider nicht umwerfenden Kontinentalafrika auf die tropische Gewürzinsel im Indischen Ozean.

Da gibt es noch sehr viel zu berichten und das wollen wir auch tun. Also bleibt gespannt.

    Stefan
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