Menschliche Dummheit vs. Künstliche Intelligenz: Der Kampf gegen #FakeNews

Als ich diesen Artikel geschrieben habe, waren auch Überschriften wie “Wenn menschliche Intelligenz zu schade dafür ist übernimmt die KI” oder auch “Weil Menschen es auf Dauer nicht ertragen würden” in der engeren Auswahl. Am Ende hat es die obige geschafft, weil sie auf den Punkt bringt, worum es inzwischen tatsächlich geht: Den Menschen vor sich selbst zu bewahren.

Neben Facebook und Twitter kämpft auch Google jetzt mit künstlicher Intelligenz gegen Terror-Inhalte, mit dem Ziel, dass durch selbstlernende Überprüfungen es Propaganda & Co. gar nicht mehr erst auf die Plattformen schaffen. Grund ist unter anderem natürlich, dass der Druck der Öffentlichkeit auf die Internet-Giganten immer größer wird, etwas gegen solche problematischen Inhalte zu unternehmen. Auf der anderen Seite muss man denen aber auch eingestehen, dass ja bereits heute viel geschieht — das alles aber eben noch nicht ausreicht. Und weil man es nicht den Mitarbeitern alleine überlassen kann, die sich bspw. alle Videos dann angucken müssen, strebt man eine enge Zusammenarbeit von Mensch und Maschine an: Es gibt deshalb bei Google “Trusted Flagger”, denen Google vertraut und die Inhalte als anstößig oder rechtswidrig melden.

Aber Hoppla, Thema “Vertrauen”, darüber hatte ich doch vor kurzem erst geschrieben? Nun, jedenfalls gehören zu den vertrauenswürdigen Organisationen für Google beispielsweise jugendschutz.net und der Verein FSM (Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter). Die Kirche sucht man da vergeblich. Schade eigentlich.