In Kenia findet mit mehr als 20.000 Menschen das bisher weltweit größte Experiment zum Grundeinkommen statt. Projektleiterin Caroline Teti erklärt, was an diesem Projekt anders ist, worauf die Forschenden hoffen — und welche Fragen dennoch offen bleiben werden.

Die „Work Awesome”-Konferenz in Berlin ist jedes Jahr ein Gradmesser für die Zukunft der Arbeit. Auch die Stiftung Grundeinkommen war diesmal auf der Bühne dabei. Mansour Aalam erzählt, was er von der Konferenz mitgenommen hat — und was ihn überrascht hat.

„Über Geld spricht man nicht.“ Mit diesem Glaubenssatz sind wir groß geworden. Doch die Arbeitswelt verändert sich — und mit „New Pay“ auch die Entlohnung: Immer mehr Unternehmen bezahlen ihre Mitarbeitenden auch mit anderen Werten.

Die finnische Ökonomin und Politikerin Elina Lepomäki hält die derzeitigen Sozialversicherungssysteme für fehlgeleitet. Sie plädiert für einen neuen Ansatz: das Lebenskonto. Wie das funktionieren soll, schildert sie in einem kontroversen Beitrag in unserer Debattenserie zum Grundeinkommen.

Unsere Arbeitswelt verändert sich. Es fehlt vielerorts an Fachkräften, und Arbeitnehmern und Selbstständigen ist eine sinnvolle Beschäftigung oft wichtiger als hervorragende Bezahlung. Sie fordern mehr Freiheit und Unabhängigkeit, die ihnen auch ein Grundeinkommen gewähren könnte. Auf Arbeitgeber kommen so völlig neue Herausforderungen zu.

Immer mehr Menschen arbeiten in prekären Jobs, sagt die österreichische Gewerkschafterin Veronika Bohrn Mena: Sie verdienten zu wenig und seien oft nicht einmal versichert. Ein Interview über die Auswüchse des Arbeitsmarkts.

Die Roboterpsychologin Martina Mara erforscht, warum sich so viele Menschen in Europa vor künstlicher Intelligenz fürchten. Sie glaubt: Die Technologie kann unser Leben verbessern, wenn wir die Entwicklung mitbestimmen. Ein Gespräch über alte Ängste und neue Arbeitsweisen.

Georg Vobruba befasst sich seit bald 40 Jahren mit dem Grundeinkommen und hat dazu ein Standardwerk verfasst. Eigentlich will er sich nicht in Debatten einmischen. Doch nun macht er eine Ausnahme: Warum sich die Positionen in all den Jahren wenig verändert haben und er Experimente skeptisch sieht, erklärt er im Auftakt unserer Serie zur Debatte über das Grundeinkommen.

Langeweile hat nicht des besten Ruf. Sie macht krank und schwermütig, gilt vielen als unerträglich. Doch richtig eingesetzt, kann aus ihr Großes entstehen.

Es geht um mehr als um Hartz IV: Wir müssen Politik neu denken und neu gestalten — kleinteiliger, datenbasiert und ergebnisoffen. Ein Beitrag von Mansour Aalam von der Stiftung Grundeinkommen in unserer Serie zur Debatte über das Grundeinkommen.

Stiftung Grundeinkommen

der gesellschaft geht es besser, wenn jeder einzelne sein potenzial entfalten kann. wir wollen wissen, ob sich das durch ein grundeinkommen erreichen lässt.

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