Die zwei Konten Strategie

Im meinem letzten Blogeintrag habe ich über den Unterschied bzw. die Verbindung zwischen fixem und variablem Geld geschrieben. Heute beschäftige ich mich mit einem der wichtigsten Ideen. Warum ist es für mich einer der wichtigsten? Weil die zwei Konten Strategie dein Verhältnis zu Geld sehr charmant und fast unbemerkt verändern wird. Da diese Idee auf dem Unterschied zwischen fixem und variablem Geld aufbaut, empfehle ich dir nochmal meinen vorherigen Blogeintrag zu lesen, bevor du hier weiter liest.

Bei der zwei Konten Strategie handelt es sich um eine Strategie, die die Voraussetzung hat, dass man auch wirklich 2 Konten besitzt. Sollte dies noch nicht der Fall sein, kann ich das nur empfehlen. Man benötigt diese zwei Konten, um das Konzept des fixem und variablem Geld umsetzen zu können. In meinem Fall ist es so, dass ich ein Konto habe auf dem sowohl alle fixen Einnahmen als auch Ausgaben abgebucht werden und ein Konto wo sozusagen die Differenz zwischen dem fixem Geld “liegt”.

Um dieses Vorhaben umzusetzen habe ich im 1. Schritt eine Übersicht erstellt mit allen fixen Ein- und Abgängen von meinem Konto. Im 2. Schritt habe ich dann die Differenz zwischen den beiden Parametern bestimmt. Der 3. Schritt bestand dann daraus genau diese Differenz als Dauerauftrag jeden Monat auf das 2. Konto zu überweisen. Somit ergibt sich auf dem Hauptkonto folgendes Bild: jeden Monat sollte dort eine schwarze Null am Ende übrig bleiben oder anders ausgedrückt der Anfangssaldo sollte dem Endsalto (auf den Monat gesehen) entsprechen.

Da auf dem Hauptkonto meist auch noch ein gewisser Betrag liegt, kann man diesen als Reserve für außergewöhnlich hohe Ausgaben nehmen. Das 2. Konto wiederum steht einem im vollen Maße zur Verfügung, denn wie im letzten Blogeintrag schon beschrieben, würde ich einen fixen Sparbetrag schon vorher von dem Geld, was eigentlich übrig bleibt, abzweigen.

Warum ändert diese zwei Konten Strategie das Verhältnis zu Geld? Weil man meist “gefühlt” weniger Geld auf dem 2. Konto hat und somit auch einfach genauer überlegt, wofür man sein Geld ausgibt. Außerdem weiß man so immer ganz genau, wofür man was ausgibt und was man noch in diesem Monat an Geld übrig hat.

Ich mache das mittlerweile schon seit ein paar Monaten und muss sagen, dass ich meine Ausgaben deutlich reduzieren konnte, ohne schlechter zu leben. Und das finde ich ja sowieso das wichtigste: all das schöne Geld macht nur Spaß, wenn man trotzdem noch sein Leben genießt.

Mich würde jetzt interessieren, wie das bei euch aussieht? Habt ihr vielleicht sogar mehr Konten? Freue mich über euer Feedback!

#focus

One clap, two clap, three clap, forty?

By clapping more or less, you can signal to us which stories really stand out.