Meine ersten Schritte

Nachdem ich nun für mich ein großes Interesse am Thema Geld entdeckt hatte, fing ich natürlich an zu überlegen, wie es denn jetzt weitergehen könnte. Zunächst einmal versuchte ich mein Glück im Internet und wurde relativ schnell fündig. Doch so richtig zufrieden war ich damit nicht, denn die meisten Quellen bezogen sich auf wohlhabende Arbeitnehmer. Ich — als Schüler — war wohl anscheinend kein Bestandteil der Zielgruppe von Banken.

Dennoch las ich mich durch die ganzen Empfehlungen und erarbeitete mir somit einen groben Überblick. Ich kaufte mir auch ein Buch und arbeitete auch durch dieses. Diese Zeit ist im Nachhinein betrachtet vielleicht auch eine der wichtigsten, denn ich habe zum ersten mal gelernt einen anderen Blickwinkel auf Geld, Zinsen, Aktien und Konten zu entwickeln. Früher habe ich ein Konto für sich betrachtet, ohne groß drüber nachzudenken, was alles davon abhängig war. Nun war ich mir aber sicher auf dem richtigen Weg zu sein. Was ich genau alles gelernt habe, erfahrt ihr Schritt für Schritt in den folgenden Blogeinträgen und ich würde mich natürlich auch über euer Feedback freuen.

Nachdem ich nun — zumindest empfand ich es so— genügend Zeit in die Theorie des Geldes gesteckt hatte, galt es die ersten Schritte zu machen. Was ich also gemacht habe ist, dass ich mir einen Überblick über meinen aktuelle finanzielle Situation verschafft habe. Dabei galt es alles miteinzubeziehen was irgendwie mir gehörte (Sparbuch, Girokonto, Bargeld, etc.). Diese Übung war für mich eine der spannendsten und auch heute gehört sie noch zu meinen absoluten Lieblingsaufgaben. Mit dem einzigen Unterschied, dass ich heutzutage diese Übung täglich durchführe. Damals war dies natürlich etwas ganz besonderes, denn zum ersten Mal wusste ich überhaupt was ich alles besaß bzw. nicht besaß ;-).

Ich denke, dass jeder der sich in Zukunft näher mit dem Thema auseinander setzen möchte, sich am Anfang einen Überblick verschaffen muss. Sowohl auf der Theorie Seite (Bücher, Internet, mein Blog) aber auch auf der praktischen Seite (eigenes aktuelles Vermögen). Was hierbei sehr wichtig ist, dass man ehrlich zu sich selbst ist. Denn es bringt nichts sich etwas vor zumachen wenn es ums Geld geht. Man sollte den aktuellen Stand der Finanzen einfach als Ausgangspunkt und Motivation sehen, denn tiefer werdet ihr — wenn ihr ein Sinn für Geld entwickelt — nie wieder fallen. Das ist zumindest meine Meinung.

Somit möchte ich ein in diesem Blogeintrag folgende Aufgabe mitgeben: nehmt euch Zeit, lest euch ein und verschafft euch einen Überblick über euren aktuellen Status. An dieser Stelle habe ich bewusst keine Buch- oder Internetempfehlungen gegeben, weil es so viel “da draußen” gibt und für jeden ist das richtige dabei. Natürlich würde ich am meisten freuen, wenn ihr hier auf dem Blog bleibt und mit mir gemeinsam Woche für Woche neue Ideen sammelt und selbst generiert.

Als Ausblick auf nächste Woche…da schauen wir uns dann nochmal genauer an, wie wir uns einen Überblick verschaffen können und was hier vor allem am Anfang ganz ganz wichtig ist.

#focus.