Wenn Sie aktuell von Co-Working-Spaces hören, hören Sie dies vorallem im Zusammenhang mit dem US-Start-Up WeWork. Es ist kaum möglich, einen Artikel über Co-Working-Space zu lesen, ohne das WeWork genannt wird.

WeWork war Anfang des Jahres noch eines der wertvollsten Start-Ups der USA und wurde auf über 47 Milliarden Dollar bewertet. Die letzten Wochen und Monate geriet WeWork jedoch vermehrt in die Medien: Das Unternehmen musste den geplanten Börsengang vom September auf unbestimmte Zeit verlegen. Seit daher steckt das Unternehmen in einer tiefen Krise, nebst dem sehr fraglichen Börsenprospekt kamen immer mehr unschöne Praktiken gar Skandale des Gründers Adam Neumann (40) ans Licht. …


Wie jeder Softwareentwickler weiss, ist die Technologie zu einem vollständig globalisierten Unterfangen geworden. Die Nutzung von Outsourcing- oder Outstaffing-Modellen zur Erreichung von Zielen ist eher die Norm als die Ausnahme, und es ist selten, ein Unternehmen jeder Grösse zu finden, welches den niedrigen Preis und die hohe Qualität von sogenannten Offshore (ausserhalb des Unternehmens) -Talenten nicht ausnutzt.

Eine der besten Quellen für Outstaffingtalente nebst der Ukraine und Russland ist die Türkei, und das schon seit Jahren. Das Land verkörpert ein perfektes exzellentes Preis-Leistungsverhältnis, das jeder Chief Technical Officer (CTO) sucht.

Was ist Outstaffing?

Auch wenn der Begriff ungewohnt sein mag, handelt es sich bei dem Outstaffing-Modell um ein sehr altes Geschäftsmodell. …


Der demografische Wandel und die fortschreitende Digitalisierung und Auto- matisierung sind zwei der ganz grossen Herausforderungen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

Von Romeo Ruh und Andrea Gassner

Die wirtschaftlich fortgeschrittenen Länder sind von der demografischen Alterung ihrer Bevölkerung betroffen, was bedeutet, dass der Anteil der älteren Bevölkerung gegenüber der jüngeren Bevölkerung kontinuierlich zunimmt. In der Schweiz wird der demografische Wandel in den nächsten zehn Jahren mit dem Erreichen des Pensionsalters der geburtenstarken Jahrgänge 1955 bis 1964 voll auf den Schweizer Arbeitsmarkt durchschlagen. Schätzungen sprechen von 400 000 Arbeitskräften, die bis ins Jahr 2030 in der Schweiz fehlen könnten. Es ist nicht davon auszugehen, dass der Bedarf in diesem Zeit- raum durch Automatisierung und Einsatz neuer Technologien (Roboter, 3-D-Drucker, Drohnen, künstliche Intelligenz, Bilderkennung etc.) vollständig kompensiert werden kann. Ob die Mehr- bzw. …

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