Dominic Thiem muss an Geister glauben

Gleich steht er da. Auf dem größten Standplatz der Welt.

Unzählige Augen sehen ihm dabei zu. Erwartungen und Hoffnungen liegen wie ein Gewitter über seinem Kopf. Er will. Er kann.

Aber geht es überhaupt?

Ein Sieg gegen den Geist von Roland Garros. Einmal von einem Geisterjäger erlegt. Einmal ohne Aura. Das waren die bisher einzigen Niederlagen.

Er braucht den Glauben. An Geister. Sonst verweigert er sich überhaupt der Möglichkeiten des Erfolges.

Im Kopf, vor dem Match und dem Einzug auf den Center Court, entscheidet sich das Match.

Glaubt er an Geister?

Dann muss er sich diesem stellen. Alles beiseite schieben, was geredet und geschrieben wurde. Er muss in den Tunnel kommen. Dort den Geist stellen. Und sein Herz in diesem Tunnel lassen.

Doch alles beginnt mit dem Glauben.

Er, Dominic Thiem, muss den Glauben finden.

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