“Gleichzeitig”
Ein Gedicht
Die Tage ziehen erlebt vorüber
Heute leuchtend, morgen stumpf
Vorgeschrieben nicht durch Bücher
Doch einjeder senkt den Rumpf
Augen schließen, sich verkriechen
Unter Decken und in Ecken
Täglich Tauchen in die Seele
Kräfte sammeln für das Morgen
Ohne Mühe Welten schaffen
Unbekannte Stämme nutzen
Nicht mehr endlich ist das Weiß
Seine Näh so nie erreicht
Das Minimum wird hochgefahren
Zusammenführung mit dem Schwarz
Erkennbar nicht mehr existent
Ins endlos Dunkel abgesenkt
Schere ist nie mehr geschlossen
Ruhige Züge der Gesichter
Beid Extreme gern genossen
Schlafend Schönheit, Schlafend Schönheit