“Sekundenbruchteil”
Eine Kurzgeschichte
Ich erinnere mich an kaum etwas aus meiner Kindheit. Wenn ich versuche mich in meinen kleinen Körper zu versetzen gibt es nur eine handvoll Gedanken, die mir in den Kopf schießen. Trotz des offensichtlichen Mangels an diesen Erinnerungen befinden sich unter meinen Gedanken einige vollständig erhaltene Szenen. Diese, so sagt mir mein Verstand, müssen außerordentlichen Einfluss auf mein Leben haben, denn schließlich wären sie andernfalls in den Käselöchern meines Gedächtnisses verschwunden.
Ich erinnere mich besonders an einen Abend. Genauer gesagt war es ein Samstagabend. Damals wohnten wir in einem Einfamilienhaus in einem grünen Vorort unserer Heimatstadt. Meine Eltern hatten bei der Einrichtung unseres Hauses ein besonderes Augenmerk auf das Wohnzimmer gelegt. Es war ihr Wunsch, dass dieser Raum so einladend wie möglich sei. Aus diesem Grund hatten sie im Wohnzimmer ein klassisches schwarzes Ledersofa und einen großen Ohrensessel mit Wolldecken platziert. Zusätzlich waren in unserem gesamten Heim, aber wiederrum verstärkt in diesem Zimmer, Holzelemente in Wand und Decke verarbeitet worden. Meine Erinnerung sagt mir, dass an der Wand über dem Sofa ein Gemälde aufgehangen war. Dieses kunstvoll gestaltete Bild zeigte damals eine endlose Eislandschaft, die so groß war, dass sie den Rahmen des Bildes zu sprengen schien und so einen Eindruck blühender Unendlichkeit vermittelte. Ganz in der Nähe des Gemäldes und doch in einer anderen Ecke dieses heimeligen Raumes befand sich seit ich denken kann ein Riss in der Wand. Meine Eltern hatten mir damals erklärt, dass als ich gerade geboren war die Erde gebebt hatte und sich daraufhin dieser Riss bildete. Nachdem er den Riss begutachtet hatte gab ein Statiker ihnen zu verstehen, dass er nicht weiter schlimm sei und keine Gefahr für uns drohte. Dies ließ sie den Mut fassen ihn nie zu stopfen oder zu entfernen. An jenem Abend prasselte in unserem Kamin ein kräftiges Feuer, welches den Raum mit Wärme und einem mir auch heute noch unbekannten Duft füllte. Meine Mutter war damals ganz versessen auf verschiedene Kräuter gewesen, die während ihrer Verbrennung einzigartige Düfte absonderten. Ich war damals fünf Jahre alt und hatte mich zusammen mit meinem Vater auf der längeren Sofahälfte unter eine Decke gelegt. Während von mir nur mein Gesicht hervorschaute, hielt mein Vater mit beiden Händen ein Buch vor seinen Augen. „Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen“ war damals mein Lieblingsbuch und soweit ich mich erinnere habe ich stets darauf bestanden die Geschichte erneut zu hören. Mein Vater war diesem Verlangen stets aufs Neue nachgekommen und so auch an jenem Samstagabend. In „Nils Holgersson“ macht sich der kleine Nils zusammen mit großen Wildgänsen auf eine abenteuerliche Reise nach Lappland und in das Erwachsenwerden.
„Papa, wie kann man mit Gänsen fliegen?“, fragte ich.
„Nun mein Sohn. Du musst dir darüber klar sein, dass unser Nils kein normaler Junge ist. Er existiert nicht nur in seinem echten Leben, sondern auch weit darüber hinaus.“, antwortete mein Vater.
„Auja! Das möchte ich auch!“, quiekte ich sofort unter der warmen Wolldecke.
„Das kannst du auch! Es ist nicht schwer weißt du. Alles was du dafür benötigst hast du schon. Unter anderem, weil du hier mit mir liegst und über Nils redest. Das magische Wort ist Fantasie. Mit Fantasie kannst du alles lösen und Fantasie wird dir erlauben dein Leben glücklich zu leben. Du darfst niemals deine Fantasie verlieren!“
Sieben Jahre später hat mein Vater uns verlassen und damals viel es mir sehr schwer zu verstehen, was passiert war. In den Tiefen meines Kopfes befinden sich immernoch die verzweifelten Worte eines kleinen Jungen, der vor der neuen Haustür seines Vaters steht. Ich brüllte diese Tür an. Ich würde den Vorgarten nicht verlassen. Ich bestand auf eine schlüssige Erklärung für die Trennung meiner Eltern. Ich saß lange auf der Vortreppe, aber niemand kam. Irgendwann wurde mir kalt und ich denke heute, dass ich mich zu diesem Zeitpunkt an meine wohnzimmerliche Wolldecke erinnerte. Schließlich hockte ich noch eine Weile dort, weinte und fantasierte über das Leben meiner Eltern.
Heute befinde ich mich immernoch in unserem alten Haus im Grünen. Meine Mutter hatte es geschafft, ihr Haus zu behalten und ich habe immer bei ihr gelebt. Meinen Vater habe ich vor vier Jahren das letzte Mal gesehen. Vor vier Jahren und jetzt gerade vor meinem inneren Auge. Wieder einmal sitze ich in dem Ohrensessel unseres Wohnzimmers. Während ich auf meinen Computerbildschirm starre vernehme ich Schritte auf der alten, knarzenden Holztreppe. Ich kann genau sagen, dass es die Schritte meiner Mutter sind und deshalb sinke ich tiefer in die nicht existierende Wirklichkeit meines Bildschirms ein. Sekunden später höre ich wie sie das Zimmer betritt. Meine Mutter weiß, dass ich heute Geburtstag habe, aber in dem Moment in dem sie in mein Blickfeld kommt sehe ich keine Freude in ihrem Gesicht. Ich kann nicht einmal erkennen, dass sie mir gratulieren möchte. Mit einem Mal erkenne ich wie alt meine Mutter geworden ist und die letzten sieben Jahre sprinten vor meinem inneren Auge vorbei. Es ist eine dieser kleinen Erleuchtungen die manchmal auftauchen wenn wir einen Menschen wirklich ansehen. Als sie endlich etwas sagt waren diese Gedanken schon wieder verschwunden. Ich war 18 Jahre alt geworden, als meine Mutter mit schneeweißem Gesicht zu mir kam und mir sagte, dass Papa gestorben ist.
Um mich herum erstreckt sich eine weite Eislandschaft. Es ist klirrend kalt und der aufbrausende Schnee windet mir kräftig um die Ohren. Ich habe eine Art Eskimoanzug an, der mich gegen die Kälte schützt. Zumindest versucht er es standhaft. Ich kann nicht bestimmen wo ich bin, aber die Antarktis scheint mir ein aktzeptabler Lösungsvorschlag zu sein. Merkwürdigerweise bin ich rapide älter geworden und nun so um die 30 Jahre alt. Genau festlegen könnte ich jedoch auch das nicht. Ich kann in keine Richtung weit sehen, da mich das Weiß des Schnees blendet. Irgendwie finde ich mich an einer Eisspalte wieder und sehe, dass mein Vater dort steckt. Er klemmt ungefähr zwei Meter unter mir in einem eisigen Gefängnis. Wir sind ganz alleine und ich kann nichts erkennen was mir helfen könnte ihn dort herraus zu ziehen. Mein Vater ruft laut um Hilfe, aber ich bin stumm und fühle mich seltsam passiv. Dennoch möchte ich ihn retten und strecke die Hand aus um die Seine zu ergreifen. Erst jetzt bemerke ich, dass das Wasser um ihn herum ansteigt oder er tiefer in es hineingezogen wird. Nachdem ich dies erkenne murmelt das Wasser ein tiefes Grollen und fängt an leicht zu blubbern. Papa ist nun bis zur Brust darin versunken. Ich schnelle auf den Boden und strecke mich lang aus um ihn packen zu können. Als das nicht funktioniert versuche ich mich halb in die Spalte hinuntergleiten zu lassen. Zwei Meter sind weitaus tiefer als gedacht muss ich feststellen und realisiere das Papa sich nicht mehr bewegen kann. Das Wasser reicht ihm nun fast bis ans Kinn.
„Meine Beine sind erfroren! Ich spüre nichts mehr! Es..ist so k-kalt!“ stößt er hervor und diesmal dringt es bis in mein Ohr.
Verzweifelnd strecke ich mich weiter über die spitze Kante und reiße dabei wild an meinem Anzug. Aus der Ferne muss es so aussehen, als ob ich mich mit der Nase vorran in das Eis stürzen würde. Ich kralle mich jedoch mit den Füßen in den Boden um dies zu verhindern. Ich strecke meinen Arm soweit, dass sich mir beinahe die Schulter auskugelt. Das Wasser ist nun überall und gefriert langsam um meinen Vater. Sein Hals ist nicht mehr zu sehen und auch sein Gesicht verschwindet. Dann höre ich nichts mehr außer dem Wind des Eises. Ich hämmere mit der Faust gegen die Wand der Spalte und schreie innerlich in berstender Wut. Doch jede Hilfe ist zu spät. Ich kann ihn nicht mehr erreichen denke ich und sehe ihn bei meinem nächsten Blick in die Spalte nicht mehr. Daraufhin drehe ich mich auf den Rücken und lasse mich von dem reinen Weiß des Himmels umarmen.
Ich stehe am offenen Fenster meines alten Kinderzimmers. Es ist ein merkwürdiger Blick der meine Wahrnehmung einnimmt. Dies liegt nicht daran, dass ich das Nachbarhaus und die Felder, die schon immer meine Aussicht darstellten nicht kennen würde, sondern viel mehr an mir. Meine Augen gewähren mir nicht den Blick eines erwachsenen Menschens, sondern den eines staunenden Kindes. Nach kurzem Raten verstehe ich, dass es der Blick meines sieben jährigen Selbst ist. Ungefähr auf meiner Höhe befinden sich vor dem Fenster die oberen Holme einer Leiter, die gegen die Hauswand gelehnt ist. Mein Papa klettert diese hinauf und schwebt wenige Dezimeter von mir entfernt in der Luft. Ich beobachte ihn mit großen Augen, da ich einerseits weiß, dass ich nicht auf die große Leiter steigen darf und andereseits, weil ich vom Mut meines Papas beeindruckt bin. Der wiederrum repariert gerade etwas am äußeren Rolladenkasten und wirft mir in kleinen Atempausen zwinkernde Blicke zu, während ihm die Technik zu schaffen macht.
Plötzlich höre ich entfernt ein Rumpeln und Poltern, das sich ähnlich dem Grollen eines Donners anhört. Im Gegensatz zu einem Donner ist es jedoch nicht endgültig sondern bleibt als Hintergrundgeräusch vorhanden. Ich werfe einen Blick zurück in mein Zimmer und sehe wie sich meine Bundstifte auf dem Schreibtisch bewegen. Mit einem heftigen Ruck springen alte Stofftiere, die ich auf meinen Kleiderschrank verbannt hatte herunter und landen überall im Raum. Ich möchte mich bücken und sie wieder aufheben, doch ein weiteres Springen des Bodens wirft mich auf ihn nieder. Dort bleibe ich für einen Moment liegen, während ein Schulbuch welches vom Tisch auf meinen Rücken fällt mich zum Schreien animiert. Mit diesem Aufschrei und dem nächsten Zucken der Wände rolle ich auf den Rücken und schaue zurück zum Fenster. Dort kommt soeben der Kopf meines Papas zum Vorschein, da er versucht die Leiter hinabzusteigen. Ich ziehe mich an meinem Schreibtisch hoch und stolpere zwei Schritte in Richtung Fenster. Schon vom Schreibtisch aus kann ich erkennen, dass mein Papa jetzt auf einer schwankenden Leiter tanzt. Mir wird mit einem Mal klar, dass unten niemand ist, der die Leiter festhält. Ich weiß nicht woher diese Klarheit kommt, aber ich hätte diesen Fakt ohne Zweifel beschwören können. Am Fenster angekommen sehe ich die verzweifelten Versuche Papas seine Leiter stabil zu halten. Es ist das erste Mal das ich in den Augen meines Papas Angst erkenne. Ich versuche gleichermaßen die Holme zu erreichen um sie festzuhalten, aber ich bin sieben Jahre alt und bei weitem nicht groß genug. Während die Leiter so immer stärker wankt und unser Haus von kräftigen Beben geschüttelt wird klettere ich auf das Fensterbrett und strecke meine Hände aus um Seine zu erreichen. Die Leiter verabschiedet sich in diesem Moment endgültig von unserer Hauswand und mein Papa streckt ein letztes Mal seine Hand nach mir aus.
„Bleib wo du bist! Bleib im Haus!“, ruft er mir zu.
Unbeirrbar folgt die Leiter ihrem gravitationsbedingten Weg und begräbt ihn unter sich auf unserer gepflasterten Auffahrt. Ich zucke zurück unter das Fensterbrett, bevor mein nächster, vorsichtiger Blick mir den reglos liegenden Körper meines Papas in den Kopf knallt.
Es ist überall und peitscht mir beißend ins Gesicht. Erst in diesem Moment verstehe ich die wirkliche Kraft des Feuers. Als Teenager bin ich oft mit dem Zeigefinger durch eine Kerzenflamme gegangen um mit der Wärme einer Flamme zu experimentieren. Das Feuer bäumt sich vor mir auf und die Gase setzen sich in meine Augen und in meine Nase. Unser Gartenhaus steht in Flammen. Es besteht komplett aus Holz und es ist offensichtlich, dass es bald überhaupt nicht mehr bestehen wird. Während die Flammen im wahrsten Sinne des Wortes züngeln laufe ich um das Häuschen herum. An der Rückwand befindet sich ein kleines Fenster durch welches man einen freien Blick auf die Ländereien hinter unserem Grundstück hat. Doch als ich dort ankomme ist der Holzrahmen mit einem Rahmen aus brennender Wut ersetzt worden. Ich haste zurück zur Vorderseite unserer kleinen Laube und versuche die Tür zu finden. Doch auch hier ist das Feuer soweit fortgeschritten, dass ich nicht einmal genau sagen kann wo die Türklinke platziert ist. Mit einem Mal bricht ein Stück Holz aus der Seitenwand des Hauses. Ich höre wie es zu Boden kracht und die Funken des Feuers auseinander fliegen. Schnell laufe ich zu dem nun entstandenen Guckloch. Ein Meer von Flammen offenbart sich mir und mitten in diesem sehe ich ihn. Jetzt höre ich ihn auch. Meinen Vater.
Ich bin wieder 18 Jahre alt und sehe einen Eimer, der einsam in unserem Gemüsegarten wacht. Innerhalb von Sekunden habe ich ihn geschnappt, mit Wasser gefüllt und bin wieder zurück bei unserem lodernden Holzhäuschen, bei meinem lodernden Papa. Mit Schwung schütte ich seinen Inhalt in die Flammen, doch es ist offensichtlich, dass ich so nichts ausrichten kann. Papa kauert genau in der Mitte der Hütte und ist nahezu komplett durch die heißen Flammen umzingelt. Ich höre wie er schreit und ruft, aber kann keine Worte verstehen. Vielleicht sind es auch keine Worte die aus seinem Mund kommen, sondern die Entfesselung von Panik. Ich bin ebenfalls von Panik ergriffen und renne wie verrückt um die Holzhütte. Dabei springe ich immer wieder in die Luft um einen besseren Blick zu erhaschen. Plötzlich ertappe ich mich dabei, dass ich wild um Hilfe rufe. Es ist jedoch nur ein reflexartiges Rufen, denn ich kenne die Wahrheit unserer Einsamkeit. Nach einer Umrundung bin ich wieder an dem eingebrannten Guckloch und sehe wie mein Papa zu schwanken beginnt. Die Flammen haben ihn noch nicht erreicht, doch die Gase rauben ihm den Atem und lassen ihn bewusstlos zur Seite wegkippen. Ich will hineinstürmen doch die Wucht der Flammen wirft mich zurück auf die Erde. Als ich mich wieder aufgerappelt habe wird mir ein letzter Blick auf meinen Papa gewährt, während ihn die Flammen fest umklammern. Jetzt weiß ich, dass ich ihn nicht mehr erreichen kann und stolpere einige Schritte zurück. Ich taumele auf unseren grünen Rasen und falle hart vornüber. Ich liege auf dem Boden und als ich mich auf den Rücken drehe, erhasche ich gerade noch den brennenden Himmel über mir, bevor ich einschlafe.
Meine Wange explodiert für eine Sekunde in gleißendem Feuer um kurz danach die zweite Backpfeife zu empfangen. Die Hand die sie verteilt kommt mir sehr bekannt vor und von dem zweiten Schmerzstoß komme ich langsam zu Sinnen. Schließlich schmiegt sich die Hand an meine verzerrte Wange und öffnet mir so die Augen. Ich musste eingeschlafen sein und brauchte einige Momente für eine Orientierung. Zunächst wurde mir klar, dass ich immer noch in unserem Ohrensessel sitze und das mein Kopf an das linke Ohr gelehnt ist. Vor mir stand, zu mir gebeugt, meine Mutter und so langsam dämmerte mir, dass sie sich dort schon länger befand. Ich fragte sie was mit mir passiert war.
„Du bist in Ohnmacht gefallen!“ antwortete sie mir aus ihrem schneeweißen Gesicht.
„Ungefähr 20 Sekunden, vielleicht 30. Aber nicht mehr!“
Ich verstand nicht was passiert war, oder vielmehr verstand ich den Ablauf nicht. Ich antwortete meiner Mama, dass es mir viel länger vorkam und das sich in meinem Kopf unerklärliche Bilder befanden. Dann fiel mir ein was der Inhalt dieser Bilder war.
„Mama! Wo ist Papa? Ich habe ihn versinken sehen! Wir sollten im helfen, wir müssen ihn finden!“
Sie schaute mich mit verwundertem Blick an, ganz so, als ob ich ihr soeben eigenhändig das Gehirn verdreht hätte.
„Dein Vater ist nicht mehr da. Er ist weg…Er ist heute gestorben.“
Wir sahen uns schweigend an, während ich die Puzzleteile in meinem Kopf zusammen setzte. Aus den Untiefen ihrer Hosentasche zog meine Mama ein Paket mit Taschentüchern hervor. Sie hielt mir eins hin, aber ich konnte es nicht nehmen. Meine feurigen Tränen beschrieben Linien aus eiskaltem Wasser auf meinem Gesicht. Die Feuchtigkeit meiner Augen konnte nicht vor mir verbergen, wie ihr Gesicht von Tränen benetzt glänzte.
„Ich — Ich kann nichts mehr tun Mama. Papa ist weg. Ich kann nichts mehr tun. Weißt du wir waren genau da und er war genau vor mir. Wir waren immer alleine, aber er wollte das doch so. Ich kann ihn nicht retten. Mama, Papa ist gefallen. Er hat uns verlassen. Damals wollte ich ihn so sehr retten und zu uns holen, aber es ist zu spät. Er ist tot Mama, er ist wirklich gestorben. Ich kann ihn nicht mehr retten, aber Mama ich will es auch nicht mehr. Es ist schon lange passiert. Wir können nichts tun. Wir sollen auch nichts tun können. Wir sollen sprachlos sein und es wird in Ordnung sein, es wird schön sein, das verspreche ich.“
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