Offene Marken sind Identitäten für Unternehmen, Städte, Institutionen, Organisationen oder Bewegungen, die nicht mehr darauf beruhen, starre Leitbilder zu vermitteln, sondern ihre Glaubwürdigkeit daraus zu beziehen, dass sie selbst kulturellen und gesellschaftlichen Strömungen folgen können — anstelle an ihnen zu zerbrechen. In einem solchen Umfeld müssen Marken offener, agiler und flexibler werden.

Es ist nämlich das Publikum, das Marken Sinn gibt. Ging es früher um die Macht der Marke, so tritt heute der Charakter der Beziehung zwischen Marke und Rezipient in den Vordergrund. In der Konsequenz werden Marken nicht mehr als Eigentum von Unternehmen wahrgenommen, sondern als soziokulturelles Gut.

In den folgenden Buchempfehlungen versuchen die ersten Pionieren in dem Bereich eine entsprechende “Markenführung” (falls man überhaupt noch davon sprechen kann) zu beschreiben.

Corporate Communications:
Convention, Complexity, and Critique

von Lars Thoger Christensen

The Open Brand:
When Push Comes to Pull in a Web-Made World (Voices That Matter)

Kelly Mooney & Nita Rollins

Dynamic Identities:
How to Create a Living Brand

von Irene van Nes

Eine PR der nächsten Gesellschaft:
Ambivalenzen einer Disziplin im Wandel

von Peter Winkler

Lean Branding

von Laura Busche

About

Thomas Limbüchler

Experience Architect — Eigensinn macht Spaß.

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