Offene Marken sind Identitäten für Unternehmen, Städte, Institutionen, Organisationen oder Bewegungen, die nicht mehr darauf beruhen, starre Leitbilder zu vermitteln, sondern ihre Glaubwürdigkeit daraus zu beziehen, dass sie selbst kulturellen und gesellschaftlichen Strömungen folgen können — anstelle an ihnen zu zerbrechen. In einem solchen Umfeld müssen Marken offener, agiler und flexibler werden.

Es ist nämlich das Publikum, das Marken Sinn gibt. Ging es früher um die Macht der Marke, so tritt heute der Charakter der Beziehung zwischen Marke und Rezipient in den Vordergrund. In der Konsequenz werden Marken nicht mehr als Eigentum von Unternehmen wahrgenommen, sondern als soziokulturelles Gut.

In…

Thomas Limbüchler

Experience Architect — Eigensinn macht Spaß.

Get the Medium app

A button that says 'Download on the App Store', and if clicked it will lead you to the iOS App store
A button that says 'Get it on, Google Play', and if clicked it will lead you to the Google Play store