Manchmal schreibt man auch bei n-tv ganz gut. Wie zum Beispiel zur Äußerung Donald Trumps über die Eltern eines gefallenen US-amerikanischen Soldaten, die für Hillary Clinton eine Rede gehalten haben:

So nannte die “New York Times” die Konfrontation einen unerwarteten und möglicherweise “ausschlaggebenden Flammpunkt” für der Präsidentschaftswahl im November. Bewahrheitet sich das, hätten ein gebürtiger Pakistaner und seine Frau bewirkt, was politische Gegner bisher nicht geschafft haben: zu zeigen, dass Trumps schrille antimuslimische Rhetorik nicht eine anonyme Gruppe trifft. Sie trifft einzelne Menschen.

Ezra Klein sieht das ähnlich:

Trump listened to a speech by the bereaved father of a fallen Muslim soldier and used it to slander the fallen soldier’s family. That was his response. That is his character.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist ein amerikanischer Präsidentschaftskandidat schon mal so gestolpert und durchs Ziel gekommen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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