Multi-Plattform-Postings: Ein kluger Schachzug für jeden Creator
In diesem Beitrag stellen wir klar, warum es mehr als nur sinnvoll ist, auf mehr als einer Plattform regelmäßig Content zu erstellen, eine Zielgruppe aufzubauen und neue Zuschauer zu erreichen.
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Jeder kennt die Verlinkung zwischen Twitter und Facebook. Den Riegel, den man ziehen kann, um sein Instagram-Bild auch direkt mit auf Facebook, Twitter und Tumblr zu veröffentlichen. Das ist für uns allerdings kein Multi-Plattform-Posten.
Kein Nutzer möchte das exakt selbe Bild auf Snapchat und Instagram Stories sehen (außer, der Creator erreicht dort differenzierte Zielgruppen und der Zuschauer ist “Hardcore-Fan”). Für uns sind Multi-Plattform-Postings etwas Anderes. Der Creator hat dadurch ein wenig mehr Arbeit, kann aber ein weitaus höheren ROI (Return on Investment) erzielen.
Er erstellt Content doppelt — überlegt sich, wie er aus der selben Situation zwei verschiedene Content-Snippets erstellen kann, die dann einmal auf Instagram Stories und Snapchat erstellen kann.
Das wäre ein Beispiel für Multi-Plattform. Jedoch heißt das noch so viel mehr — es ist allerdings immer klug. Wer weiß ob morgen einer der beiden Stories-Giganten ein unfassbar innovatives Feature veröffentlicht, so dass wieder alle Nutzer dorthin wechseln?
Multi-Plattform ist mehr als nur das
Auf mehreren Plattformen Inhalte zu veröffentlichen, bedeutet auch, auf beiden regelmäßig und oft gleichmäßig aktiv zu sein. Dabei sollte der Creator sich vor allem darauf konzentrieren, nicht eine der beiden Netzwerke zu bevorzugen, dass sich die Community ansonsten nur auf das Eine konzentriert. Viel mehr sollte man als Teil der Zuschauerschaft das Gefühl haben, dass man die Hälfte verpasst, wenn man nur auf einer Plattform folgt. Außerdem sollte der Influencer wissen, welche Zielgruppe ihn auf welcher Seite verfolgt, um Inhalte auch direkt für diese Zielgruppe zu optimieren. Ein Beispiel dafür wäre, dass jemand musical.ly-Clips veröffentlicht und gleichzeitig auch jede Woche neu ein YouTube-Video hochlädt. Da musical.ly als Plattform grundsätzlich meist eine noch jüngere Zielgruppe erreicht (9–14 im Kern), kann hier auch Inhalt veröffentlicht werden, der weniger sinnvoll ist und mehr auf Unterhaltung basiert — auf YouTube hingegen muss mehr auf tatsächlichen Wert der hochgeladenen Inhalte geachtet werden.
Der Wert von Multi-Plattform-Postings
Das beste Beispiel für den Wert hinter dem Posten auf mehreren Plattformen ist Vine. Das Netzwerk wurde im vergangenen Jahr aus Gründen der fehlgeschlagenen Monetarisierung geschlossen — alle “Stars”, die dort vertreten waren, mussten sich etwas Neues aufbauen — eine ganz neue Zuschauerschaft. Hierbei waren nun die Creator im Vorteil, die ihre Community bereits auf ihre anderen Profile auf weiteren Social Networks aufmerksam gemacht haben und dort ebenfalls regelmäßig Content veröffentlichen. Langfristig gesehen ist es daher sehr empfehlenswert, nicht nur auf einem Channel zu posten.
