Vier Wege, eine Kreuzung

V.l.n.r.: Ramin Rente, Fabian Ahrens, Sean McCall, Tobias Wirtz

Um zu verstehen, was vier junge Studenten dazu motiviert ein Unternehmen zu gründen, betrachten wir kurz wie sie sich kennen lernten. Denn meistens liegt die Antwort auf eine Frage in dem Ursprung ihrer Entstehung. Wir, Sean McCall, Tobias Wirtz, Fabian Ahrens und Ramin Rente, sind Mitglied verschiedenster Vereine und Organisationen, von Sportvereinen bis hin zu Technik- und Hobby-Klubs. Seit 2014 sind wir alle Teil der Studentenverbindung Corps Isaria und haben dort zwei Jahre zusammen aktiv das Verbindungsleben geprägt.

Isolation trotz sozialer Vernetzung

Aufgrund der dort gemeinsam gemachten Erfahrungen bemerkten wir, dass Vereine und Organisationen im Zeitalter der Digitalisierung noch vor großen Herausforderungen stehen. Obwohl wir uns in einem gesellschaftlichen Prozess befinden, der durch wachsende Konnektivität und soziale Vernetzung dominiert wird, ist eines unserer größten Probleme die Isolation des Individuums. Wir haben eine Welt um das „Ich“ errichtet — eine Welt, die sich um Deine Posts dreht, um die perfekte Darstellung Deines Lebens, verfälscht durch Bildfilter und Posing. Je mehr wir uns digital in sozialen Medien miteinander vernetzen, desto mehr werden echte Kontakte vernachlässigt und wir letztendlich voneinander separiert. Während dieser Trend immer weiter zunimmt, ist die Mitgliedschaft in Organisationen, Verbänden und Vereinen dramatisch gesunken. Zwar brachten Netzwerke wie Facebook, Twitter und andere „Ich“-zentrische Plattformen Individuen auf eine neue Dimension der Vernetzung, jedoch ließen sie dabei gesellschaftliche Strukturen außen vor. Da wir schon früh Teil dieser gesellschaftlichen Strukturen wurden, war uns deren Bedeutung und Wichtigkeit für die einzelne Person schnell klar. Sie sind Anlaufpunkt für diejenigen, die ihre Interessen mit anderen teilen und leben wollen. Die daraus resultierende Verbundenheit spielt in einer Welt, die vom Trend der Konnektivität dominiert wird, eine ganz entscheidende Rolle.

Warum Unaty?

Aus diesem Grund, wollen wir, die Gründer von Unaty, im Zeitalter der Digitalisierung Vereinen, Organisationen und Stiftungen weltweit helfen, sich intern besser miteinander zu vernetzen, das Engagement und die Teilnahmefreudigkeit der Mitglieder zu fördern, ungleiche Arbeitsverteilung innerhalb der Organisationsstrukturen zu vermeiden und vor allem den Wissensverlust zwischen den Generationen entgegenzuwirken. Darum widmen wir uns in Vollzeit und mit ganzem Herzen dem Unternehmen Unaty Technologies.