Rainer Maria Rilke en de echo van onze jeugd

Deze zomer maakte ik kennis met Rilke’s Duineser Eligien. De laatste twee strofen van de vierde elegie schetsen een bijzonder breekbaar en mooi beeld van onze kindsheid. Het doet denken aan een mooie passage uit Éluards gedicht Liberté.

Sur mes cahiers d’écolier … Sur l’écho de mon enfance … J’écris ton nom.

Volwassenen, in Rilke’s ogen, hebben niets meer dan volwassen te zijn. Kinderen echter, zij vatten de dood én het leven op onnavolgbare wijzen.

Wir wuchsen freilich und wir drängten manchmal,
bald groß zu werden, denen halb zulieb,
die andres nicht mehr hatten, als das Großsein.
Und waren doch, in unserem Alleingehn,
mit Dauerndem vergnügt und standen da
im Zwischenraume zwischen Welt und Spielzeug,
an einer Stelle, die seit Anbeginn
gegründet war für einen reinen Vorgang.

Wer zeigt ein Kind, so wie es steht? Wer stellt
es ins Gestirn und giebt das Maß des Abstands
ihm in die Hand? Wer macht den Kindertod
aus grauem Brot, das hart wird, — oder läßt
ihn drin im runden Mund, so wie den Gröps
von einem schönen Apfel? …… Mörder sind
leicht einzusehen. Aber dies: den Tod,
den ganzen Tod, noch vor dem Leben so
sanft zu enthalten und nicht bös zu sein,
ist unbeschreiblich.

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