Äpfel sind eigentlich kein Steinobst

Man geht davon aus, dass Äpfel oben schwimmen und nicht untergehen, wenn man sie in eine große Wanne schüttet, um dann in kindlichem Übermut danach zu tauchen. Deswegen steckt man ja den Kopf unter Wasser und weiß, die Chancen stehen gut, einen zu erwischen.

Was, wenn Äpfel wie Steine wären? Was wenn sie wie Steine wären, und man wüsste es nicht, steckt den Kopf unter Wasser, sehr viel weiter als bei Apfel-Äpfeln, einem geht vielleicht sogar die Luft aus, und dann — zu allem Überfluss — kann es locker passieren, dass man sich einen oder zwei Zähne daran ausbeisst. Ganz zu schweigen davon, dass man keinen einzigen an die Oberfläche wird transportieren können.

Manche Menschen sind wie Apfel-Äpfel. Das sind diejenigen, die dir erlauben, einen Blick auf etwas Echtes zu erhaschen.

Andere wiederum sind wie die falschen Äpfel. Die aus Stein. Von außen ein genaues Abbild der Apfel-Äpfel. Liegen nur tiefer. An denen beißt man sich auch die Zähne aus.

Ich mag meine Zähne. Was ich nicht mag, sind Stein-Äpfel-Menschen. Merkt man jedoch oft erst sehr spät. Dann nämlich, wenn man mit zwei nagelneuen Kronen wieder auf der Straße vor der Zahnarztpraxis steht und sich beinahe an dem horrenden Betrag auf der Rechnung verschluckt. Und die Kasse, die übernimmt sowieso nichts.

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