Pustá

24. September 2007 / Ungarn

Nach Budapest mit Stadtcamping eine laengere Tour durch die Pustá. Die Hauptstadt hat uns schon mit ihren Attraktionen verzaubert: Donau mitten in der Stadt macht schon was her, die Haeuser fast ganz so wie zuhaus, aber das kennt ihr ja alle.

Ebenso wie die vielen Touris, die genauso wie in Wien nur in der Fuzo unterwegs sind. Am Rad erweitert sich der Aktionsradius und wir koennen uns auch andere Viertl anschaun, mit vielen Beisl wo das Mitttagsmenu 2,50 Euro kostet und die Waende mit “Fuck the cops” voll und Touris eine Seltenheit sind. Bei dieser Stadtradeltour haben wir uebrigens auch die meisten Tages-Hoehenmetter bis jetzt ueberwunden.

Am Camping waschen wir zum 1.x, fuer alle die glauben, dass wir auf Reisen nicht so sauber sind, erleben einen Sturm und muessen BelgierInnen aushalten, die 2 Tage hintereinander Party machen bis 4 in der Frueh… Nach 4 Tagen Stadt ists genug (die 4. Nacht am Camping gratis — dass will man doch gleich ausnuetzen) und wir radeln durch die Pustá — super super und Radvergnuegen pur. Auf kleinen Strassen in der Sonne ewig flach teilweise recht flott (auch mit Gepaeck sind 30 km/h eine Zeitlang moeglich) Toalmas fast unsere 2.Therme, deshalb weil die 1. Rudas-Therme in Budapest nur fuer Walter; Frauen hatten keinen Zutritt. Unsere 1. gemeinsame Therme ein Highlight — Badekultur vom feinsten: 3 Becken unter freiem Himmel, mit ca. 28, 34 und 38 Grad. Beschallung mit alten Discohits und die Sonne scheint uns auf den Bauch.

Weiter durch die Pustá viele Graugaense und andere Wasservoegel, beim Wildcampieren ein Sternenhimmel der seines gleichen sucht — werden von einer Eule besucht, und lauschen dem leisen Wummern der Dorfmusik “Mulatschak ist Mulatschak und Spass muss sein” Wir sind zu mued fuer das Fest — hatten wir ja ein Wettrennen mit einem Fasan. Selbiger ist neben uns auf der Wiese hergerannt und erst bei 25 km/h hat er w.o. gegeben. Teisssee mit einer exemplarischen Vorfuehrung ungarischen maennlichen Freizeitverhaltens Biertrinken und dabei Fischen oder ist es umgekehrt? Das konnten uns die Fischer selber nicht beantworten.

Aber so gab es neben der unendlicheen Weite und den Tieren noch viel zu sehen. Besonders gefallen haben uns die netten alten Leute, die am spaeten Nachmittag vor Ihren Haeusern sitzen miteinander tratschen und uns immer wieder mal zuwinken. Sehr nettes Voelkchen die Ungarn. Sobald wir nur die Karte zucken, springen sie aus ihren Autos, von den Motorraedern oder einfach nur vom Gehsteig um uns behilflich zu sein. Leider ist die Sprache so schwierig, dass wir uns bis jetzt noch immer nicht ordentlich fuer die viele Hilfe bedanken koennen….

Ja und dann wollen wir uns auch noch fuer den super Leatherman bedanken, der uns schon einige gute Dienste erwiesen hat. Unter anderem wurde heute Barbaras Tacho damit repariert……

Wir sind noch ein paar Tage in Ungarn genauer in Hajduszoboszló. Auch hier ein Heilbad für den Bewegungsapperat, Reuma, Frauenleiden und Verdauungsgschichten. Freuen uns schon auf Rumaenien können es kaum mehr erwarten…

Und fuer alle die glauben, dass wir nur strampeln und nicht geniessen:


6 Kommentare

super schöne fotos!
bussi

Anna / 26.9.2007


na das freut uns aber zu hören, dass der leatherman so nützlich ist.
bussi sandro

Sandro / 27.9.2007


Hallo ihr2
bin ich froh dass ihr soviel Glück mit dem Wetter habt!!!!freu mich auf weitere Berichte. bumi

Michi / 28.9.2007


thermalbäder und puszta klingen super, die fotos — sehr relaxed! falls ihr in rumänien bei den eltern von meiner freundin joana vorbeischauen wollt, erkundige ich mich nach der adresse, vater von joana spricht französisch…heute fang ich an zu packen, am 2.10. flieg ich nach islamabad. viel spaß weiterhin! BuAn

Andrea / 30.9.2007


Ich vermute, in den Weiten der Puszta wurde der Hunger so groß, dass das Ohr von Walter herhalten musste! Das nächste Mal bitte ein Foto vom Frühstückskipferl/Lángos oder was immer Exotisches zum Reinbeißen Euch auch unterkommt. Weiterhin eine gute und tolle Reise!

Ricsi / 3.10.2007


Hallo ihr Beiden, ich möchte Euch nur sagen, dass die Sprache gar nicht so schwer ist, für mich wenigstens. Ich bin zwar eine geborene Ungarin, aber ihr habt mitlerweile sicher schon viel mehr von diesem Land kennengelernt als ich. Super schöne Fotos, Danke, damit ich auch eine Ahnung bekomme wie es dort aussieht. Ich schicke euch viel Sonnenschein und ein Busserl.

Julchen / 3.10.2007