#wasistwahr —
Die Medien, Mediennutzung und Framing

Ich bin gebeten worden, in einem Kreis junger Menschen (Altersgruppe ist 14 bis 18 Jahre) einen kleinen Impuls-Vortrag zu halten über: Die Medien, Mediennutzung und “Framing” — also erst mal Googlen … ;-):

Nachfolgend ein paar Impulse, die ich über die letzten Wochen dazu gesammelt habe:


#Intro — Wie Euch die Erwachsenen sehen

Was ich mich frage & Euch frage:
> Wer im Raum hat kein Smartphone? > Wer im Raum nutzt nicht WhatsApp?


#wasistwahr — No 1

https://twitter.com/winfried_ebner/status/503629444087840768

#wasistwahr — No 2: meine 9/11 Geschichte

Und ganz, ganz unten auf der laaaaaaaangen Seite:

Was ich mich frage & Euch frage:
> Was bedeutet es, wenn ein Qualitätsmedium wie die ARD einen solchen Hinweis schreibt?

#wasistwahr — No 3: “Bilder, die lügen”

https://twitter.com/winfried_ebner/status/499800728408309762

Aus dem SPON-Artikel:

Fast 6,5 Millionen Mal haben Twitter-Nutzer in den vergangenen vier Wochen den Hashtag #GazaUnderAttack benutzt. Pro Stunde kamen teils rund 6500 Tweets hinzu. Der Gaza-Krieg tobt auch in den sozialen Netzwerken. Drastische Bilder machen bei Twitter und Facebook die Runde. Aber dieser Krieg im Netz wird von beiden Seiten mit oft unsauberen Mitteln geführt — es wird gefälscht und gemogelt.
“Je ungenauer die Bilder kontextualisiert sind und desto ungewisser deren Herkunft ist, umso eher eignen sie sich, für andere Zwecke verwendet zu werden”, so der Historiker und Bildwissenschaftler Gerhard Paul von der Universität Flensburg.

Was ich mich frage & Euch frage:
> Welche (Medien-)Bilder haben sich auf Eure Netzhaut ‘gebrannt’?
> Habt ihr Erlebnisse, bei denen Ihr auf den zweiten Blick erkannt habt, dass Eure Wahrnehmung falsch war?


#wasistwahr — Konzept des Framing

Der mit dem Medienwirkungsansatz des Agenda Settings verknüpfte Begriff framing (engl.) bzw. Einrahmen beschreibt den Prozess einer Einbettung von (politischen) Ereignissen und Themen in subjektive Deutungsrahmen durch massenmediale Akteure und politische Pressearbeit, umgangssprachlich „Kästchendenken“ oder „in ein (Denk)Raster setzen“ genannt. Dabei wird eine bestimmte (politische) Thematik durch selektive Betonung und Akzentuierung sowie Attributierung bestimmter Merkmale dem Publikum auf eine bestimmte Art und Weise vermittelt. Die Thematik wird in den gesellschaftlichen Sachverhalt eingebettet, als Problematik definiert und mögliche Ursachen und zugehörige Problemlösungsansätze werden vorgestellt.[1]

Was ich mich frage & Euch frage:
> Mit welchen Rahmen blicke ich auf die Welt?
> (Wie) ist es möglich, einen Rahmen zu verlassen?
> Welche Rahmen sind hilfreich, nützlich, sinnvoll?

#Extro— Was ist sicher?

Nun, Herr HERR, du bist Gott und deine Worte sind Wahrheit.