Ich beichtete meine Depression und werde seitdem beschimpft, bedroht und beneidet.
Jana Seelig
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Das ist so ein Moment, wo ich als Mann unendlich froh bin, dass wir Männer härter erzogen werden. Zwar wird einem ständig eingeredet für alles verantwortlich sein, für sich, für den Staat, für Frauen, für Kinder, für Geld, handwerlichen Haushalt, 50 % außerhandwerklichen Haushalt, etc. etc.

Aber es zwingt einem eben zur Emanzipation:

Was ist denn bitte so schwer, einen neue E-Mail Adresse zu besorgen und privat-geheim zu behalten?

Was ist so schwer sich bei Twitter abzumelden?

Was ist so schwer zu akzeptieren, dass die Welt nicht dazu da ist, ein Ponnyhof zu sein. (Nahezu der ganze Text liest sich wie eine An-Klage; bis auf kurze Ausnahmen, aber die Tatsache für diesen Text: Klage)

Hier werden verscheidene Dinge angerissen und unter Depression bzw. dem Outing verortet, dabei haben die Dinege an sich überhaupt nichts miteinander zu tun. Der Kit, der dass alles zusammengbracht hat, war die Autorin, die Beschwerde, dass der Kitt immer noch anhält, ist das unmündige Festhalten an all dem Zeug, das man mit ein paar klicks, oder nur mit dem Wegdrehen des Kopfes loswerden kann!

Erster Rat: Hilfe holen und nicht von der Umwelt erwarten oder zumuten, denn dafür ist die Um-Welt nicht da.

Zweiter Rat: Kunst/Tanz/Musik ist auch abstrakt ohne dyonischem Lustempfinden möglich.

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