Entstehungsgeschichte: Café Zeitschmiede

Ein Brief an unsere Gäste:

Liebe Forstinningerinnen, liebe Forstinninger, liebe Gäste,

viele von Euch haben sicherlich noch Sophie Wagner gekannt, die hier bis zu ihrem Tod im März 2013 den Textil- und Kurzwarenladen mit Wolle, Knöpfen, Nähseiden und vielem mehr führte. Sophie liebte ihren Laden, den sie hier im Zentrum von Forstinning am Platz der ehemaligen Schmiede und Wagnerei ihres Vaters errichtet hatte — der Laden war ihr Lebensinhalt und ihre Leidenschaft. Dass das Haus noch möglichst lange stehen bleibt, war ihr großer Wunsch und Wille.

Wir waren lange auf der Suche nach einer würdigen Nutzung, die sowohl im Sinne unserer Großtante Sophie sein würde als auch der besonderen zentralen Lage zwischen Rathaus und Kirche gerecht werden kann.

Auf diesem Weg von ´Sophies Welt` in eine andere, vielleicht ´neue Welt` haben wir in vielen Stunden, Tagen und Monaten, Schritt für Schritt das ´Vergangene` geordnet, manches bewahrt. Dabei reifte die Idee ein kleines Café einzurichten, in dem neben Kaffee, Tee und Kuchen unter anderem auch kleine Geschenke angeboten werden. Vielleicht findet sich aus dem vererbten Fundus von Knöpfen, Wolle, Stricknadeln, Stoffbändern, Nähseiden etc. für den einen oder anderen auch Geeignetes zum Handarbeiten oder Basteln.

Café Zeitschmiede ist insbesondere ein Ort der Begegnung für Jung und Alt, ein Raum, in dem man sich bei gemütlicher Atmosphäre mit Freunden trifft oder neue Leute kennen lernen kann. Zudem ein Platz, an dem man entspannt, die Zeitung oder ein Buch lesen, sich in seinen Gedanken verlieren oder sie auch zu Papier bringen kann.

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Körper, Geist und Seele sollen hier gleichermaßen Genuss und Erholung finden. Bei gutem Kaffee, Tee, Schokolade, Kuchen und mehr kann sich hier jeder seine eigene Zeit erschaffen — eine echte Z e i t s c h m i e d e eben!

Wir freuen uns auf Euch!

Familie Stimmer

Wir starten am Samstag, den 15. Oktober 2016 um 9 Uhr und haben vorerst künftig immer Mittwochs bis Samstags von 9 bis 17 Uhr geöffnet.


Originally published at Café Zeitschmiede.

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