Generation Content: Punkte mit Inhalten statt Entertainment

Content Marketing erobert Employer Branding und Recruiting. Die Generation Y ist zwar Content-affin, geht aber auch sehr selektiv vor. Glaubwürdige Inhalte, die Orientierung stiften, punkten. Unterhaltung sucht die junge Generation im Zusammenhang mit Job und Karriere jedoch nicht.

Längst hat Content Marketing Einzug ins Employer Branding und Recruiting gehalten. Wie gut welche Inhalte, Formate und Kanäle bei der Generation Y ankommen, hat Absolventa in Kooperation mit Trendence 2017 untersucht. Die Ergebnisse bestätigt zum einen das große Interesse der Zielgruppe am Thema Job und Karriere. Zum anderen lassen sie darauf schließen, dass u.a. die hohe Medienkompetenz der jungen Generation dazu führt, dass Inhalte im Netz gezielt gesucht und nur ausgewählt konsumiert werden. Die Generation Y wählt dabei strikt nach Informationsgehalt und Nutzen aus, welche Formate und Inhalte für sie interessant sind. Unterhaltungsformate kommen dabei nicht gut weg. Auch die Bereitschaft, Inhalte weiterzuverbreiten oder sich aktiv durch Kommentieren oder Liken einzubringen, ist gering.

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Information statt Unterhaltung: Generation Y sucht zielgerichtet nach Inhalten rund um Job und Karriere

Rund 84 Prozent der Befragten gaben an, sich mit Inhalten rund um Job und Karriere zu beschäftigen. Das zeigt, dass nicht nur der Themenbereich die Generation Y bewegt, sondern auch, dass ein Content-Marketing-Ansatz für Euch als Arbeitgeber hochgradig sinnvoll ist. Sogar knapp 88 Prozent der Befragten gaben an, Informationen zu Gehältern und Arbeitnehmervorteilen interessant oder sehr interessant zu finden. Auch Erfahrungsberichte von Mitarbeitern zählen zu den Inhalten, die für die junge Generation von besonderem Interesse sind. Doch die Anforderungen der Gen Y an Eure Inhalte sind hoch: 56 Prozent der Befragten erwarten einen glaubwürdigen Auftritt des Unternehmens, rund 48 Prozent legen zudem Wert auf einen hohen Informationsgehalt. Auch Orientierung wünschen sich noch knapp 46 Prozent. Der Unterhaltungsfaktor ist nur für rund vier Prozent der Befragten sehr wichtig. Das zeigt, mit welcher Ernsthaftigkeit die Generation Y das Thema Beruf und Karriere angeht.

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Arbeitgeber müssen ihre Zielgruppe besser kennenlernen

Für Arbeitgeber bedeutet dies, dass sie ihre Inhalte auf die Bedürfnisse der Zielgruppe abstimmen müssen — und diese gut auffindbar über Unternehmensseiten und Suchmaschinen zugänglich machen. Zudem punkten Unternehmen mit Unternehmensprofilen im Netz und guten Bewertungen auf Bewertungsplattformen wie z.B. kununu. Auch Auszeichnungen und Siegel honoriert die Zielgruppe. Weniger aussichtsreich sind Anstrengungen von Arbeitgebern, auf Videoplattformen, Blogs oder über Unterhaltungs-Angebote auf Social-Media-Plattformen Bewerber zu gewinnen.