Online-Assessment — mit diesem Instrument der Personalauswahl bist du erfolgreicher!

7 Tipps für gute E-Assessments — und gute Gründe, sie in deinen Recruiting-Prozess zu integrieren.

7 praktische Tipps

  1. Sichte die eingegangenen Bewerbungen und sortiere anschließend offensichtlich unpassenden Bewerbungen vor dem Versenden der Einladung zum E-Assessment aus, das hilft enorm beim weiteren Prozess.
  2. Die Kandidaten erhalten per Mail eine Einladung zum Online-Assessment mit dem Zugangslink zum geschlossenen Online-Testraum. Jeder Link ist eindeutig und ermöglicht eine spätere Zuordnung der Testergebnisse zu den übrigen Bewerberdaten.
  3. Nicht vergessen: Die Einladung enthält zudem Hinweise zum Bearbeitungszeitraum und zu den Systemanforderungen.
  4. Bei der Wahl des E-Assessment-Systems hilft dir die Beantwortung folgender Fragen: Mit welchen Bewerbungs- bzw. Testquantitäten ist jährlich etwa zu rechnen? Welche Kompetenzmerkmale sollen den Schwerpunkt des Testings darstellen? Soll eine unternehmensindividuelle Anpassung z. B. Einbindung von Logo, Farbwerten vorgenommen werden? Sind mehrere Sprachen vorgesehen? Soll Recruitainment Teil des Tests sein?
  5. Online-Assessments mit Recrutainment: Zusätzlich zu den Online-Tests kannst du das gesamte Verfahren informativ, unterhaltsam und benutzerorientiert gestalten. Tests, die in eine Rahmenhandlung eingebettet sind, ein modernes und innovatives Design vorweisen sowie Personalmarketing-Botschaften über die Ausbildung bzw. den Job und das Unternehmen enthalten, wirken ansprechender und werden vom Teilnehmer mehr akzeptiert.
  6. Bei der Auswahl des Providers solltest du dringend darauf achten, dass der jeweilige Anbieter des Online-Assessments nicht pro Test abrechnet, denn sonst steigen die „Grenzkosten des Testings” unnötig.
  7. Eine Anbindung des Online-Assessments an ein Bewerber-Management-System (BMS) ist ratsam. Per Schnittstelle kannst du so die Einladung zum Online-Test direkt aus dem BMS versenden und die Testergebnisse werden im Anschluss an die Teilnahme wieder an das BMS übergeben. So liegen alle Bewerberinformationen zusammen in einem System.

Unser Tipp

So sieht eine solche Anbindung des Online-Assessments an ein BMS aus: schematischen Darstellung hier.

Unschlagbare Gründe für ein E-Assessment-Center

Geschwindigkeit
In einer Vergleichsstudie fand man heraus: Ein Online-Assessment-Center beschleunigt den Bewerbungsprozess von Eingang bis zur Einstellung um gut 24 % im Vergleich zu klassischen Pen&Paper-Aufgaben.
 
Geringere Absprungrate
Die Ergebnisse zeigten auch, dass die Abbruchquote in der Gruppe derer, die zum Online-Assessment eingeladen wurden, bei nur 23 % lag. Bei der Offline-Bewerbergruppe hat mehr als die Hälfte Bewerbungen zurückgezogen oder sind nicht zum Testtag erschienen. 
 
Kostensenkung Prozess 
Wenn Kandidaten nicht mehr zur Durchführung eines Tests anreisen müssen, fallen auch in erheblich geringerem Maße Reise-, Raum- und Verpflegungskosten an. Wichtiger noch: Du musst auch weniger Ressourcen auf Organisation, Durchführung und Beaufsichtigung von Testtagen verwenden. Die Terminkoordination, Aufsicht und personelle Begleitung während der Tests fallen komplett weg.

Verbesserung der Unterscheidbarkeit
Es kann in der Regel nicht jeder Bewerber zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden und der jeweilige Lebenslauf bietet oft keine hinreichende Unterscheidbarkeit. Deshalb lohnen sich Online-Assessments, die dir zusätzliche und objektiv vergleichbare Merkmale liefern, um eine Vorauswahl untermauern zu können.
 
Fairness
Schul- und Zeugnisnoten sind insgesamt betrachtet bestimmt ein guter Prädiktor für beruflichen Erfolg, im Einzelfall hat eine schlechte Schulnote jedoch oft ganz andere Gründe (familiäre Probleme, die erste Freundin, schlechte „Chemie“ mit dem Lehrer etc.) und kann falsche Schlussfolgerungen über die Person und ihre Fähigkeiten verursachen. Mit Online-Assessments reduzierst du die Gefahr, geeignete Kandidaten fälschlich abzulehnen — eine sog. „False-Negative-Selection“. Dieses Fairness-Argument ist folglich nicht nur ein Vorteil für das Unternehmen, sondern auch für den Bewerber.

Vorteile für den Bewerber werden zu Vorteilen des Unternehmens

Je mehr sich ein Bewerber schon direkt zu Beginn des Bewerbungsprozesses wohl und wertgeschätzt fühlt, desto positiver ist seine gesamte Unternehmenswahrnehmung. Das kann nicht schaden, denn die Erwartungen an den zukünftigen Arbeitgeber sind bei der Generation Y grundsätzlich ziemlich hoch. Wenn nun der Recruitingprozess akzeptiert und als fair wahrgenommen wird, beeinflusst das auch die allgemeine Absprungrate, Annahmequote von Stellenangeboten und sogar das Arbeitsverhalten eingestellter Mitarbeiter.

Bewerber mögen am Online-Assessment, dass …

  • die Tests im eigenen, stressfreien Umfeld durchgeführt werden können.
  • der Zeitpunkt der Testbearbeitung innerhalb der vorgegebenen Frist frei wählbar ist.
  • die Testdurchführung für den Kandidaten mit einem sehr niedrigen Aufwand (Reise-, Zeitaufwand etc.) verbunden ist.
  • die Tests per Definition „objektiv“ sind.

Fazit

Mit einem auf das Unternehmen speziell zugeschnittenen E-Assessment schlägst du gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: der Bewerbungsprozess wird transparenter, kontrollierbarer, günstiger und Entscheidungen valider. Zudem erhältst du zufriedenere Bewerber, die einem bei der Verbesserung des Arbeitgeberimages helfen.