Der richtige Massnahmen-Mix macht’s

7 Tipps für erfolgreiches KMU Marketing

Advanon
Mar 3 · 7 min read
Das Business steht und keiner kommt? Nicht, wenn Neu-Unternehmer ein paar Grundsätze beachten.

Der Konsument ist König — schon bevor er Kunde ist

Leads zu generieren war noch nie so einfach und so schwierig zugleich. Einfach, da sich im digitalen Zeitalter auch der Weg zum Kunden “demokratisiert” hat. Nicht mehr wenige Gatekeeper wie Medien entscheiden, wer sichtbar wird, sondern Unternehmen haben direkten Zugang zu potentiellen Kunden. Gleichzeitig entscheidet dieser selbst, welche Informationen für ihn relevant sind. Damit ist er schon König, bevor er überhaupt Kunde ist. Doch hierzu kommen wir später.

1. Die Basics: den Kunden kennen und seine Sprache sprechen

Es klingt profan, gehört jedoch zu den häufigsten Fehlern vieler Unternehmen (übrigens auch grosser): Sprich die Sprache des Kunden. Dies setzt voraus, dass man seinen Kunden kennt. Bevor KMU also mit Aktivitäten starten, sollten sie sich zunächst etwas Zeit nehmen.

Kommunizieren — aber richtig

2. Profilieren statt abschauen: Fokus auf die eigenen Stärken

Eine gute Wettbewerbsanalyse ist wichtig. Sie hilft, die eigenen Stärken und auch Schwächen am Markt zu identifizieren. Mit dieser Klarheit lassen sich die eigenen USPs (Unique Selling Propositions) schärfen. Wozu eine Wettbewerbsanalyse nicht verleiten sollte: zum Kopieren. Generell bringt es ein Unternehmen weiter, wenn es nicht auf die Konkurrenz schielt, sondern am eigenen Profil arbeitet.

3. Mit Mehrwert zu Leads: Inbound

Beim Inbound Marketing steht kluger Content im Mittelpunkt. Content, der Konsumenten anzieht, sie zu Kunden macht und schliesslich dabei hilft, sie immer wieder von neuem positiv zu überraschen. So wie dieser Beitrag.

4. The Power of Google: SEO und SEM

Suchmaschinenoptimierung und AdWords gehören zum 1x1 des Online-Marketing

4. Targeting: Social Media und eigene Kanäle nutzen — aber richtig

Soziale Netzwerke bieten zahlreiche Möglichkeiten der Vermarktung. Allerdings stellt sich der Erfolg nicht schon mit der Eröffnung eines Facebook-Accounts ein. Es gibt vielmehr ein paar Punkte zu beachten:

  1. Dies führt zum Punkt Targeting: Je genauer Sie Ihre Zielgruppen kennen und definiert haben, desto besser und erfolgreicher können Sie diese erreichen und Ihre Massnahmen steuern. Die verschiedenen Netzwerke bieten hierfür jede Menge Möglichkeiten.
  • Twitter ist ein Kurznachrichtendienst. Über die Schlagwortsuche entsteht Reichweite. Für manche Branche das perfekte Netzwerk (z.B. IT). Auch Influencer oder Journalisten lassen sich über Twitter leicht identifizieren und kontaktieren.
  • Facebook dient dem unmittelbaren Austausch mit Kunden oder Influencern aus unternehmensrelevanten Bereichen. Interessenten- und Kundenbindung mit emotional-persönlicher Komponente findet idealerweise hier statt. Werbung auf Facebook punktet ausserdem mit zielgenauer Steuerbarkeit. Auch Referenzen und Empfehlungen können auf Facebook gesammelt werden.
  • YouTube bietet sich für Produkt-, Image- und Anwendungsvideos an. Zur Kundenakquise können Unternehmen über einen eigenen Youtube-Kanal ein umfangreiches Unternehmensbild aufbauen. Provokante Themen und originelle Videos verbreiten sich besonders schnell. Hier ist Kreativität gefragt.
  • Blog: Perfekt geeignet, um gleich mehrere übergeordnete Kampagnenziele zu unterstützen. Hier lassen sich gleich mehrere Felder bestellen: Inbound, Brand Awareness, Profilierung oder Interaktion. Ein Blog wie dieser teilt Wissen, gibt Einblicke und bietet Content, der für die Zielgruppe relevant ist. Er lässt sich perfekt mit der Website verlinken und unterstützt nebenbei die SEO-Massnahmen.
  • Wikis bieten sich an, um das Wissen eines Unternehmens für Mitarbeiter und potenzielle Kunden aufzubereiten. Die Weiterentwicklung des Wissensschatzes muss nicht zwingend durch eigene Mitarbeiter erfolgen, sondern kann auch von Kunden vorgenommen werden.
  • Newsletter: Die meisten KMU bringen ihren Stammkunden zu wenig Aufmerksamkeit entgegen. Monatliche Newsletter sorgen für eine stärkere Kundenbindung. Produkte , Dienstleistungen oder spezielle Angebote lassen sich hier gut platzieren. Ausserdem schätzen Kunden Einblicke ins Unternehmen — dies macht nahbar und authentisch. Auch die Neukundengewinnung kann von interessanten Newslettern profitieren.

6. Gesicht zeigen: Messebesuche und Meinungsbildner

Egal in welcher Branche ein KMU tätig ist, gehören branchenspezifische Messenbesuche zum Kontaktaufbau. Neben dem Blick auf die Branche und Netzwerken lassen sich hier potentielle Kunden persönlich erreichen und in Gesprächen, Workshops oder Vorträgen vom Produkte oder Service überzeugen. Ausserdem eignen sich Messen und Branchenveranstalten, um etwa den CEO eines Unternehmens bei Podiumsdiskussionen oder Voträgen als Meinungsbildner zu positionieren. Dies erhöht die Aufmerksam- und Glaubwürdigkeit. Bevor ein Unternehmen an einer Messe teilnimmt, sollte es sich vorher genau informieren, ob die Messe zu den Zielen und Zielgruppen passt. Ansonsten ist hier schnell Budget “verbrannt”.

7. Don’t mess with the press: PR — aber nicht um jeden Preis

Überlegen Sie, was Ihr Unternehmen von anderen unterscheidet. Von der Gründerstory über die Unternehmensphilosophie bis hin zur Firmenkultur oder Produktherstellung gibt es viele potentielle Aufhänger, die KMU Medienvertretern anbieten können. Diese sind an guten Geschichten immer interessiert. Je besser sie auf- und vorbereitet sind, desto besser: spannend geschriebene Texte mit guten Zitaten, druckfähige Bilder oder Fact Sheets sind nur einige der Tools, welche Journalisten das Leben einfacher machen. Ob man zum Telefonhörer greift, eine Email verschickt oder einen persönlichen Termin anstrebt, hängt immer vom Thema und Einzelfall ab. Generell gilt jedoch: PR bedarf Fingerspitzengefühl und Augenmass. Wöchentliche Pressemitteilungen sind ebenso unangebracht wie ständige Anrufe. Besser zweimal überlegen, was wirklich eine “News” wert ist.

Fazit

Gerade in unserem Zeitalter lassen sich auch mit kleineren Budget grosse Effekte erreichen. Perspektivisch lohnt es sich, einen Experten für Marketing ins Team zu holen oder mit einer Agentur zusammenzuarbeiten. Bis dahin müssen Unternehmer aber keinesfalls Däumchen drehen, sondern können mit überschaubarem Aufwand jede Menge bewegen.

Autor: Katharina Böhringer, Head of Marketing @ Advanon

All About Advanon

This is the blog of Swiss online platform www.advanon.com. We aim to make businesses thrive. Offering pioneering financing products, credit intelligence and expert advice — success is our drive.

Advanon

Written by

Advanon

This is the blog of Swiss platform www.advanon.com . Offering pioneering financing products, credit intelligence and expert advice — success is our drive.

All About Advanon

This is the blog of Swiss online platform www.advanon.com. We aim to make businesses thrive. Offering pioneering financing products, credit intelligence and expert advice — success is our drive.