Rumpelstilzchen

Ich will raus aus meinem Büro-Hamsterrad und künftig mit Menschen arbeiten, so viel ist mir mittlerweile bewusst. Einen ersten Schritt in diese Richtung mache ich im Herbst (ich bin immer noch arbeitslos) mit einer sechs-wöchigen Ausbildung zur Burn-out-Beraterin. Schnell merke ich allerdings, dass ich mich zu allererst selbst heilen und mich mit meinen eigenen Werten und Bedürfnissen auseinandersetzen muss, bevor ich anderen helfen kann. Aber welche #Werte und #Beduerfnisse habe ich denn eigentlich? So konkret habe ich mir diese Frage noch nie gestellt … bis ich mich eines Abends während der Ausbildung freiwillig zu einer Übung melde, bei der es genau darum geht, diese zu ermitteln. Einen meiner #Glaubenssaetze soll ich als erstes nennen. Nichts leichter als das. Schnell steht an der Tafel: «Der Klügere gibt nach.» Im zweiten Schritt ordne ich jedem Buchstaben des Satzes ein Wort mit dem gleichen Anfangsbuchstaben zu. Es kann jedes beliebige Wort sein, solange ich etwas Positives damit verbinde.

Am Ende steht dort:

D-anke
E-nglisch
R-eisen

K-lavier
L-achen
Ü-bersee
G-eben
E-ssen
R-isotto
E-is

G-estalten
I-talien
B-erufung
T-anzen

N-atur
A-merika
C-arbondale
H-erausforderung

Die Frage «Und wie viel findet sich davon in deinem Leben?» trifft mich jedoch völlig unvorbereitet. Nach kurzem Überlegen stelle ich ernüchtert fest: Vom

#ÜppigenEssen

einmal abgesehen, nicht viel. Wie in Trance fahre ich an diesem Abend mit dem Zug nach Hause und frage mich: Wie und wann habe ich mich selbst so verloren? Und noch viel wichtiger: Wer bin ich eigentlich und was will und brauche ich wirklich?


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