Happy New Instagram: Die Top 5 Trends für 2019

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Instagram bekommt uns irgendwann alle. Und das vor allem aufgrund der neuen Weiterentwicklungen und Features, die für 2019 geplant sind. Fünf gute Gründe, warum Unternehmen jetzt auf Instagram setzen sollten.

Facebook rutscht zunehmend in den Schatten von Instagram, was vor allem am Facebook-Algorithmus liegt, der es für Unternehmen schwierig macht, ihre Inhalte an die richtige Zielgruppe auszuspielen. Sprich: die organische Reichweite schrumpft, aktuell liegt sie noch bei 5 Prozent. Instagram hingegen hat noch eine organische Reichweite von etwa 25 Prozent und steuert zielgerichteter aus — nicht zuletzt, weil der Community auch nur die Inhalte angezeigt werden, denen sie auch folgt. Plus diese neuen Trends, die Instagram nun immer mehr forciert:

1. Real Time Content

Instagram funktioniert nicht mehr einfach nur nach dem Prinzip schöne Bilder im Feed teilen (oder sehen). Die Social Media Plattform setzt auf Real Time Content, etwa durch Stories und IG TV. Bewegtbild kann und wird auch auf Instagram zum Medium №1. IG TV soll sogar zum „Fernsehen der Zukunft“ avancieren, so die Macher.

2. Social Shopping

Aktuell wird viel zum Thema „Shoppen über Instagram“ getestet. Auf den Business-Accounts soll das Design für den “Shop”-Reiter überarbeitet werden, so dass alle Produkte aus den Shopping-Beiträgen der Marke auf einen Blick angezeigt werden. Zusätzlich erscheinen weitere Infos zu den Produkten, die nicht angeklickt werden müssen und die Community kann Produkte in einem Instagram-Warenkorb sammeln. Hinzu kommen Shoppable Organic Posts, die den Marken ermöglichen, ihre Produkte auf organischen Posts zu markieren. Diese werden also klickbar, so dass der User auf einen Shop weitergeleitet wird. Aber nicht nur aus einem Post heraus kann gekauft werden. Auch in Instagram Storys Explore Feed werden Produkte markiert und damit shoppable. Marken wie Asphaltgold oder aber auch Junique nutzen diese Funktion bereits. Und seit September 2018 kann die Community auch in Stories und im “Entdecken”-Bereich auf Instagram einkaufen. Der Onlineshop Otto testet bereits, ob es sich lohnen könnte über Instagram zu verkaufen.

3. Don’t forget to hashtag!

Wir nähern uns dem Content-Schock. Da sind Hashtags eine gute Möglichkeit, Inhalte leicht(er) ausfindig zu machen. Hashtags dürfen und sollten in den Beschreibungstext integriert werden. Damit dieser jedoch nicht komplett mit #Hashtags durchsät ist, gibt es bald die Möglichkeit, sie im Bild als sogenannten Hashtag-Sticker unterzubringen. Die Beschreibung unter einem Post kann wohl bald auch von den #’s getrennt werden. Diese Funktion ist noch nicht für jeden Nutzer freigeschaltet, wurde aber bereits von einigen getestet. Wichtig dabei: vorher die wichtigen Hashtags richtig recherchieren.

Tipp: Hashtags sollten nicht zu generisch, aber auch nicht zu speziell sein. Die Mitte macht’s.

4. Instagram als Website

Unternehmen können in ihren Profilen bald direkt im oberen Bereich des Accounts eine Wegbeschreibung hinzufügen. Außerdem soll die Möglichkeit bestehen einen E-Mail- oder SMS-Kontakt einzufügen. Zusätzlich sollen Features für Reservierungen sowie Ticketbestellungen vorgesehen sein. In Deutschland können bereits Links zu Shops für folgende Unternehmen hinterlegt werden: Eventbrite, Yelp und OpenTable. Diese Call-To-Action-Buttons fungieren zunehmend als Ersatz für die eigene Webseite. Wer ein Business Profil hat, kann direkt mit der Integration dieser Features in seinem Profil beginnen. Eine Anleitung dazu gibt’s hier.

5. Data-kadabra

2019 steht im Fokus von Daten und deren Auswertung. Deshalb ist es umso wichtiger, verschiedene Disziplinen zusammenkommen zu lassen. Social Media meets Data-Analysten: Datenerfassung plus deren Interpretationen ergeben Erfolgsmessungen. Sprecht miteinander, teilt euer Wissen und entwickelt gemeinsam neue Wege, um noch besseren Content an eine noch größere und zielgenauere Community zu streuen. Wichtig ist auch die Daten-Transparenz: Wer faked hat verloren. Vermeidet Data Bias, findet den Fehler und steuert dagegen. Genaue (Zielgruppen)-Analysen schaffen Abhilfe und leiten jede Strategie in eine erfolgversprechende Richtung. Am Ende: alles kein Hexenwerk.

Was noch wichtig ist:

Social Media ist erwachsen geworden und sollte spätestens 2019 als eigene Disziplin wahr- und angenommen werden. Kein Student, kein Praktikant kann „mal so nebenbei“ einen Kanal betreuen: Qualität braucht Qualität. LoL.

Wer also einen deutlichen ROI erzielen möchte, holt sich Profis ins Boot. Die können dann beraten, auf welchem Kanal der King- (bzw. geschlechtsneutraler) Royal-Content ausgespielt werden soll, damit die maximale Reichweite erzielt werden kann.