Nicht-rationales Denken zulassen

Wie ich mich davon überzeugte, nicht-rationales Denken zuzulassen

Thanks: Patryk

Artikel als One-Minute-Read

Auch nicht-rationale Faktoren in den Entscheidungsprozess miteinzubeziehen,

  • hilft, besser und effektiver mit der Realität umzugehen.
  • trainiert die Intuition.
  • schafft (Lebens-)Lust.
  • stärkt zwischenmenschliche Beziehungen.

Vorwort

Der Versuch wird gestartet, folgende Überzeugung zu erlangen: 
rationales Denken ist nicht alles.

Warum? Weil Rationalität allein zu leicht in Sackgassen führt, die nicht gerade #Goodlife maximierend sind. Warum? Weil sie nicht alles erklären kann. Warum? Weil in einer komplexen Welt nichts alles erklären kann. — Außer Verschwörungstheorien und Chuck Norris, die können das. —

Angestrebte Folge ist, aus einem größeren Spektrum von Quellen zu schöpfen, um die Entscheidungsfindung zu stützen. (Quelle
Deswegen wurden wieder Themen behandelt. Es wurde gegen Rationalität argumentiert. Bereitschaft vorausgesetzt, sich selbst zu hinterfragen, um die Möglichkeit zu schaffen, etwas zu verändern.


Argument №1:

Wenn du nicht nur auf Rationalität zurückgreifen kannst, lässt sich die Wahrheit oft besser hinnehmen. So kannst du sie umfassender erkennen und effektiver mit ihr arbeiten. Effektiver, als wenn du rationale Erklärungen für nicht-rational-erklärbare Beobachtungen finden müsstest. (Quelle)

Besser, effektiver.

Argument №2:

“Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Geist ist sein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft geschaffen, die den Diener verehrt, aber das Geschenk vergessen hat.” — Albert Einstein

Intuition ist nicht nur ein heiliges Geschenk, sondern ein weiterer Muskel, den wir mit zunehmenden Alter verkümmern lassen. Vor allem stehen oft gut — oder weniger gut — getarnte E g o s [ . . . ] im Weg, die uns mal das eine, mal das andere zurufen. Weil wir bereits Erfahrungen damit gemacht haben, diese zu fördern, pusten wir sie immer weiter auf. Im Stimmenwirrwarr unserer Egos geht dann aber oft das monotone, “Nope. — Nope. — Nope. — …”, der augenrollend an der Seite stehenden Intuition unter. Und wir? Wir wundern uns, dass es uns, mit immer weiter überquellenden Egos, nicht besser, sondern schlechter geht.

Mit verkümmertem Intuitionsmuskel wird man beim Training das ein oder andere Mal auf die Schnauze fallen. Mit der Zeit wirst du aber besser. Die Intuition kann so der Begleiter sein, der dir — im lebenslänglich komplexer werdenden Stimmenwirrwarr der Egos —hilft, diese Egos von deinem persönlichen Lebensweg und Trieben zu unterscheiden.

Training.

Argument №3:

Für Fortschritt gegen die Entzauberung der Welt. Der Versuch, alles zu erklären, zieht erst aus dem Wissen um die Unmöglichkeit seinen Reiz. Zu glauben, alles erklären zu können ist Pornografie, der unmöglichkeitsbewusste Versuch Erotik. Erotik schafft (Lebens-)Lust. Pornografie desensibilisiert, macht so blind für den Zauber.

Wenn du der Meinung bist, die Welt sollte ihren Zauber nicht verlieren, dann bist du nur konsequent, wenn du auch Nicht-Rationales zulässt.

Fantasy, Magie.

Argument №4:

Über rein Rationales lässt sich schwer fesselnd schreiben, es macht weniger Spaß und es verbindet weniger. Warum gebe ich euch nicht einfach nur die Infos? Warum ist in den Artikeln so viel Geschichte — so viel “wieder klein, dick, verletzlich”, so viel “Achso ja und entschuldige, dass ich nie so der “Party Löwe” sein werde.”, so vielMeine Empfehlung war der Besuch einer Hauptschule.”? Sicherlich treiben diese Entscheidung viele Variablen, aber: Geschichten und Gefühle verbinden Menschen. Daher ist ein weiterer Grund für das Nicht-Rationale: Verbindungen zu Mitmenschen entstehen zu lassen.

Zielkompatibilität.

Gegen die Entzauberung der Welt wird schon lange gekämpft:

Wo jezt nur, wie unsre Weisen sagen,
seelenlos ein Feuerball sich dreht,
lenkte damals seinen goldnen Wagen
Helios in stiller Majestät. 
Diese Höhen füllten Oreaden,
eine Dryas starb mit jenem Baum,
aus den Urnen lieblicher Najaden
sprang der Ströme Silberschaum.

Das sind Auszüge aus “Die Götter Griechenlandes” von Friedrich Schiller.

Da die Götter menschlicher noch waren,
waren Menschen göttlicher.

Floreant Dendritae
Marco
Newsletter
 Wenn ihr mich unterstützen wollt, dann könnt ihr das gerne hier machen.

Thanks to: Jake Givens
Like what you read? Give Marco Zander a round of applause.

From a quick cheer to a standing ovation, clap to show how much you enjoyed this story.