Inseltagebuch, 4.9.18

Schrittzähler? Mein Smartphone hat einen Schrittzähler?

Peter Killert
Sep 4, 2018 · 3 min read
Amrum-Kniepsand
Amrum-Kniepsand

Mein Handy hat einen Schrittzähler. Das habe ich heute erst bemerkt. Er ist so eingestellt, dass ich nach 10.000 Schritten eine Meldung erhalte, ich hätte mein Tagespensum erreicht. Da ich ja zu Hause sehr viel mit dem Fahrrad unterwegs bin und dabei die Schritte nicht gezählt werden, habe ich heute zum ersten Mal diese Meldung erhalten. Kein Wunder. Das Wetter ist hier am ersten Urlaubstag hervorragend, den ganzen Tag Sonne, angenehm warm — da ist man den ganzen Tag unterwegs.

Amrum-Kniepsand
Amrum-Kniepsand

Was gibt es Neues auf Amrum? Die Seehund-Strandbar ist frisch renoviert. Sieht richtig schick aus. Davon aber erst in den nächsten Tagen Fotos, da ich heute keine Möglichkeit hatte, diese Strandbar ohne Leute zu fotografieren. Zwei Schiffe, die erst in diesem Jahr dazu gekommen sind, habe ich heute zum ersten Mal hier im Hafen gesehen. Einmal das Wattentaxi und dann den Katamaran der Adler Ausflugsschiffe.

Wattentaxi
Wattentaxi
Amrum-Kniepsand
Amrum-Kniepsand

Über meine Anreise gestern habe ich ja schon einiges bei Instagram und Twitter berichtet. Sehr ärgerlich war die Verzögerung bei der NEG, einer kleinen Eisenbahngesellschaft, die nicht gut mit der Deutschen Bahn zusammenarbeiten kann oder will. Nachdem der Zug mit Verspätung in Niebüll angekommen war und die Waggons — die beiden Kurswagen nach Dagebüll, der Rest des Zuges fährt weiter nach Westerland — abgekoppelt waren, standen wir viel zu lange auf einem Abstellgleis. Ich zeige normalerweise sehr selten meinen Ärger, aber da war ich richtig angepisst. Zumal der Grund nicht benannt wurde und das Ganze den Anschein hatte, dass man sich Zeit gelassen hatte. Durch das Fenster des Wagens konnte ich auch einige aufgebrachte Regungen anderer Fahrgäste sehen. Nicht alle, fahren auf die Insel, um Urlaub zu machen. Manchmal gibt es auch berufliche Gründe für einige Leute, rechtzeitig auf der Insel zu sein. Ich habe dann die Zeit im “Tor zu den Insel” sinnvoll genutzt. Aber dennoch war der Vorteil des extrem frühen Aufstehens dahin. Ich hätte gerne noch Einkäufe erledigt gehabt und wäre dann am heutigen Morgen noch besser in den ersten Urlaubstag gestartet. Naja, es gibt sicher Schlimmeres.

Mehr folgt in den kommenden Tagen.

Aus dem Refugium eines Dorfpoeten

Geschichten von der schönsten Insel

Peter Killert

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