Bancor Protokoll

Hallo Leute. Wir sind das Team hinter dem Bancor Protocol (PDF) und wir entwickeln ein dezentralisiertes, hierarchisch gegliedertes Geldsystem auf Basis der Blockchain-Technologie.

Wenn wir einen Blick auf die Welt des Devisenhandels zwischen Menschen werfen, sehen wir zwei unterschiedliche Kategorien von Dingen, die wir tauschen und teilen — Informationen und Werte. Während Information (als Inhalte in Form von Texten, Bildern oder Videos etc.) aus sich selbst heraus replizierbar sind, da sie geteilt aber nicht abgegeben werden, sind Werte es nicht, da diese weitergegeben werden und man sie danach nicht mehr besitzt.

Bevor wir in das Zeitalter des Internets eingetreten sind, gab es viele private Informationsnetzwerke, an die sich viele Ältere unter uns sicher noch erinnern, wie zum Beispiel BBSs, Prodigy, Compuserve, AoL, um nur einige von ihnen zu nennen. Der Aufstieg des öffentlichen Internets änderte jedoch alles und solche Netzwerke, die sich durchgesetzt haben, übernahmen die neuen offenen Standards für den Informationsaustausch, welchen heute eine Ansammlung von TCP/IP-Netzwerken zugrunde liegen, die über Peering-Systeme miteinander verbunden sind.

Bis die Blockchain-Technologie kam, lagen alle Währungen, die Werte enthielten, in verschlossenen Behältern. Blockchain, die Technologie hinter der ersten Krypto-Währung Bitcoin, ist ein dezentralisiertes Tauschnetzwerk für Werte aller Art. Demnach kann es auch als ein Netzwerk für den Tausch von Währungen gesehen werden. Es ersetzte eventuell bald einen großen Teil unseres heutigen Private-Bankings und erlaubt es jungen, offenen Menschen (und den Älteren, die es auf kurz oder lang ebenfalls annehmen werden) einen neuen Typus der Wertaufbewahrung und des Wertetausches zu erschaffen, indem sie sich in einem offenen, globalen System bewegen, das niemandem gehört.

Das Bancor-Team hat schon in den späten 90er Jahren Produkte für das Internet entwickelt. Einige unserer Firmen waren Contact Networks, MetaCafe, Mytopia, Particle Code und AppCoin. Wir sind auf Bitcoin im Jahr 2011 gestoßen und haben nach neuen Möglichkeiten im Bereich benutzergenerierter Währungen gesucht. Nachdem Ethereum in 2015 erschienen ist, haben wir verstanden, dass die Erfindung von Smart-Contracts die Spielregeln verändern wird und eine Schaffung von individuellen Währungen und deren Herausgabe und Verkauf ermöglicht. Programmierbare Module, die diese Herausgabe und den Verkauf der Währungen (hier in Form von sogenannten Tokens) mit dem Ziel managen, dessen Wert stabil zu halten, können die wertabhängigen Prozesse dieses Tokens mit einem unerheblichen Mehraufwand verbessen. Hier können Organisationen, wie zum Beispiel Anwaltskanzleien, Tauschbörsen, Escrow-Services etc. von profitieren. Wie auch immer, die Implikation eines autonomen, dezentralen Codes, der digitales Geld gemäß einem offenen Standard für Währungshandel verwalten kann, ist deswegen wichtiger denn je.

Im Sommer 2016 haben wir die Arbeit mit Bancor mit dem Ziel begonnen, ein hierarchisch gegliedertes Geldsystem zu entwickeln, in dem ein digitaler Token einen anderen digitalen Token als Reserve zurückhält. Damit soll ein neuer Standard für Krypto-Währungen geschaffen werden, der die Grundlage für das dezentralisierte Geldaustauschsystem darstellen wird. Ein solcher Token ist autonom, unterliegt keinen starken Schwankungen und keinem Risiko eines Vermittlers und verspricht kontinuierliche Liquidität für jeden Vermögenswert. Das zeichnet den Long-Tail (die Durchsetzungsfähigkeit) einer Währung auf lange Sicht hin aus, genauso, wie es das Internet für Inhalte getan hat.

Wir möchten euch deswegen gerne den Entwurf unseres Whitepapers für eine Übersicht und Kommentare vorlegen. Wir würden uns über Feedback freuen.

Das Bancor-Team
http://bancor.network

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