Corporate Publishing vs. normale Redaktion

C3 — Creative Code & Content. Noch nie davon gehört? Ich auch nicht. Bis ich die letzten zwei Monate dort im Resort Fashion, Beauty & Lifestyle die dritte Station in meiner Journalisten-Schullaufbahn verbringen durfte. Normalerweise arbeite ich in einer Food-Redaktion und schreibe für die Magazine „Lust auf Genuss“, „Slowly veggie!“ und „das schmeckt“. Ich verfasse alle möglichen Beiträge für die Print-Magazine oder die dazugehörigen Online-Formate, betreue die Social Media-Kanäle oder drehe verschiedene Koch-Videos. Es macht mir dort super viel Spaß und konnte recht schnell alle Abläufe der klassischen Magazin-Erstellung kennenlernen.

C3-Logo

Bei C3 nun war so gut wie alles anders. Naja nicht alles, aber Vieles…

Was ist eigentlich der Unterschied

Zum Beispiel die direkte Absprache mit dem Kunden: C3 — Creative Code and Content konzipiert Markenstrategien für Unternehmen und setzt diese anschließend mit hochwertigen redaktionellen Inhalten um. Das heißt, all unsere Texte werden nicht von Textchefs (= letzte Absicherung, dass keine Fehler drin sind) gelesen, sondern vom Kunden, der seine Meinung einbringt. Wichtig dabei ist als Journalist vor allem, die richtige Balance zu finden, zwischen der beratenden Funktion aus redaktioneller Sicht und der Zufriedenstellung gegenüber dem Kunden.
Zudem ist die Arbeit bei C3 — Creative Code and Content ziemlich international. Ich habe beispielsweise einige Texte für das Kundenmagazin von Swarovski geschrieben. Bevor diese dann an Swarovski zur Abnahme gingen, wurden sie ins Englische übersetzt. Sobald die englischen Texte dann abgesegnet waren, wurden sie noch in viele schöne weitere Sprachen übersetzt wie z.B. ins Chinesische oder Russische.
Außerdem ist der Alltag im Gegensatz zur „normalen“ Redaktion schon noch mal deutlich abwechslungsreicher. Dabei ist mein Alltag in der Food-Redaktion ja schon recht bunt und vielfältig, da ich für drei verschiedene Magazine schreibe und doch toppt die Arbeit bei C3 — Creative Code and Content das Ganze noch mal. Dort durfte ich für mehrere Kunden wie dem Departement Store Breuninger im Bereich Fashion, Swarovski im Bereich Luxury oder auch Otto zugleich schreiben. Alle in unterschiedlichen Stilen, Online- und Print-Formaten … Jeder Tag ist dabei eine Überraschung.

Abschließend kann ich nur sagen: Thumbs up! Es waren sehr schöne zwei Monate, in denen ich viel gelernt habe und die unheimlich viel Spaß gemacht haben.
An jeden, der sich überlegt, sich dort zu bewerben: Nur zu!