TeamThursday: Marcus

Das ist Marcus. Auf seiner Visitenkarte steht ziemlich passend: „den Laden ans Laufen bringen“, und das trifft es ziemlich gut. Marcus schaut an allen Ecken und Enden wie es läuft, versucht entstehende Probleme möglichst frühzeitig zu erkennen und für diese eine Lösung zu finden. Zusammen mit Katharina und Axel überlegt er zudem, was die nächsten Schritte bei Cody sind. Das kann sehr vielfältig sein, beispielsweise welche neuen Kurse wir entwickeln, wie das Marketing aussehen kann, welche Partner und Sponsoren wir für Cody gewinnen möchten und wie wir weiter expandieren können. Kurzum also alles, was dafür nötig ist, damit Cody „läuft“.


Was ist auf Deinem Mouspad?

Mouspad? Achja, sowas hatte ich auch mal — als es noch Mäuse mit Kugeln unten drinnen gab. Ich hatte witzigerweise genau wie Anna eins von Ulli Stein mit einer Maus vor dem Computer. Seit es keine Kugeln in Mäusen mehr gibt, gibt es bei mir auch kein Mouspad mehr — wobei ich sagen muss, dass ich ein echter Maus-Fan bin. Ich habe eigentlich fast immer eine dabei — nichts gegen Trackpads, ganz im Gegenteil — aber da bin ich vielleicht ein bisschen Oldschool ;)


Was ist Deine Lieblingsanwendung/App?

Ohje — das auf eine zu reduzieren ist schwierig. Wenn ich so an meinen täglichen Gebrauch denke, ist es sicherlich OSX-Mail, ohne das so gar nichts gehen würde. Irgendwie hilft es mir sehr gut um einfach durch die Flut von E-Mails durchzusteigen, zu sortieren und zu ordnen. Mein Mail-Programm ist irgendwie mein halbes digitales Gedächtnis. Fast alles was wichtig ist, findet sich letztendlich irgendwo in meinen Mails wieder.

Dann — wenn man es als App ansieht — ist es sicherlich die Kamera-App meines iPhones. Ich fotografiere unheimlich gerne und nach der Devise — die beste Kamera ist die, die du dabei hast — ist es immer mehr mein iPhone und die Kamera-App. Auch die Möglichkeiten hier manuell und kreativ einzugreifen, sind in letzter Zeit deutlich besser geworden. Das freut mich sehr, da ich beim Fotografieren gerne so viel wie möglich manuell mache, um das Foto nach meinen Vorstellungen gestalten zu können.

Last but not least hat sich Spotify in den letzten beiden Jahren bei mir zu einer meiner meist verwendeten Anwendung/App entwickelt. Ich höre viel und gerne Musik. Vor allem die Möglichkeit hier viel musikalisch Neues zu entdecken finde ich super und nutze diese auch intensiv.


Wen bewunderst Du?

Oh, da gibt es einige Personen und Persönlichkeiten. Um das ganze mal auf den Cody-Kontext zuzuspitzen wäre das hier sicherlich Steve Jobs. Das klingt jetzt natürlich relativ leicht — digitaler Vordenker = Steve Jobs, aber ich finde es gibt in diesem Kontext kaum eine Persönlichkeit, die einer breiten Masse an Menschen einen „einfachen“ Zugang durch die einfache Benutzbarkeit von Hard- und Software zu digitaler Technologie gegen große Hürden und Hindernisse ermöglicht hat. Man überlege nur einmal, wie lange es beispielsweise schon Smartphone-Konzepte und Produkte vor dem iPhone gab — durch das iPhone und Steve Jobs wurden sie „einfach“ nutzbar und zu einem Massenprodukt, was die Art und Weise wie wir uns heute miteinander vernetzten und untereinander kommunizieren drastisch verändert hat.

Auch der Mut, hoch innovative Produkte auf den Markt zu bringen und diesen entsprechend durch diese zu verändern. Eine der zentralsten Kritik-Punkte damals war, dass das iPhone kein USB-Anschluss hatte — wer vermisst diesen heute noch beim Smartphone? Und man denke ebenfalls an den Aufschrei, als es die ersten MacBooks ohne CD/DVD-Laufwerke vorgestellt wurden — wer von euch hatte wann das letzte mal eine Daten-CD/DVD in der Hand?

Ich denke vor allem, dass es diese beiden Punkte sind, die ich so inspirierend finde: Den Mut durch radikale Innovation etwas drastisch zu formen und zu wandeln sowie der Grundgedanke es „einfach“ für die Nutzer und Anwender zu machen. Das ist es, was ich an Steve besonders bewundert habe und immer noch bewundere.


Für das Internet wünsche ich mir…

Ich wünsche mir vor allem, dass wir die positiven Potentiale besser verstehen und nutzen lernen. Zudem, dass früher und breiter auf die Probleme und Risiken hingewiesen wird und somit die Nutzer besser für diese sensibilisiert werden, um uns so zeitgleich gegen die negativen Aspekte besser schützen zu können. Und das ist ja unter anderem genau das, was wir bei Cody erreichen wollen.


Du und Technologie, das ist…

…wie eine Kindheitsliebe, die nie aufgehört hat. Angefangen hat alles irgendwann mal mit einer Märklin-Eisenbahn. Hier habe ich von meinem Vater die ersten Grundlagen in Sachen Elektronik sowie das Löten von Kabeln gelernt. Während meiner Schulzeit hab ich aufgrund des immer zu knappen Taschengeldes angefangen, Computer selber aus Einzelteilen zusammen zu bauen. Das war günstiger als einen „fertigen“ Rechner zu kaufen. Damals ging das auch noch ganz gut, da die großen Tower noch aus Einzelteilen wie Grafikkarte, Mainboard etc. bestanden, die man noch gut händisch zusammenstecken konnte. So bin ich indirekt auch etwas zum Programmieren gekommen. Die gängigen Spiele damals brauchten immer die neueste Hardware — was wie gesagt, rein finanziell etwas problematisch war. Um sie dennoch flüssig spielen zu können, gab es jedoch damals schon im Internet erste Anleitungen wie man welche Config-Dateien wie umprogrammieren musste, damit das Spiel besser läuft. Als meine Mutter mich dann noch zu einem Volkshochschulkurs in Sachen html Programmierung mitnahm, um eine Homepage für das Geschäft meiner Eltern zu programmieren, war meine Begeisterung hierfür endgültig geweckt. Während meiner Ausbildung und anschließenden Arbeitsphase, sowie während des Studiums habe ich hiervon nur profitiert. Und auch genau das möchten wir mit Cody erreichen — die Begeisterung bei Kindern und Jugendlichen für digitale Technologien zu entfachen.